Puber-Wien, ein New York der 70er (wienerzeitung.at)

Der Wiener Street-Artist Paul Busk verteidigt einfache Schriftzüge des Tags und den Mut zur Hässlichkeit
“I was there” – Street-Art Ikone Taki 183 erfand das Graffiti-Writing

Wien. Phantasielos, sagen die einen. Na, und?, sagen die anderen. Überall und immer gleich, ist ein anderer Vorwurf. Das ist die Werbung von A1 auch, sagen die Verteidiger. Wiens bekanntester Sprayer ist am Donnerstag angeblich festgenommen worden, sein Nom de Plume findet sich an unzähligen Fassaden, inklusive der Übermalung eines Kindergarten-Freskos sowie des Gap-Gebäudes nach einem kritischen Artikel über ihn. 119 Anzeigen wegen Sachbeschädigung sind seit Mai 2013 bei der Polizei eingegangen. Puber war überall.

“Dass Puber so aufgefallen ist, liegt nur daran, dass es keine Mitkonkurrenten gegeben hat”, analysiert der Wiener Street-Artist und Multimedia-Künstler Paul Busk im Gespräch mit der “Wiener Zeitung” das Phänomen Puber. Busk, der unter anderem mit seinen Affenköpfen sowie Variationen seines Namens bekannt geworden ist, verteidigt den monotonen Schriftzug, und sieht ihn im Kontext der 80er-Jahre-Ästhetik, die noch immer ein Revival bei Musik und Mode feiert – ein Ja zur Hässlichkeit.

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Quelle: wienerzeitung.at


One thought on “Puber-Wien, ein New York der 70er (wienerzeitung.at)

  1. Solche Scheißkerle, die nichts anderes tun als Eigentum anderer (und wenns das der zahlenden Allgemeinheit ist) zu beschädigen gehören für immer weggesperrt! Und wenns ein Exemple ist-es würde andere geisteskranke Schmierfinken abhalten.

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