Der meistgesuchte Sprüher des Landes ist nach dem Schlag gegen eine internationale Graffiti- Bande (wir haben berichtet) in den Fokus der Ermittlungen gerückt! Ein Komplize des Phantoms, ein Kärntner, wurde in Italien verhaftet – jetzt hoffen Beamte, endlich auch den meistgejagten Sprayer mit dem Pseudonym “Olta” zu fassen.

Nach den Festnahmen in Mailand laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Wie berichtet, hatte ein 22- jähriger Kärntner mit vier Komplizen bei einer halsbrecherischen Aktion in Mailand eine U- Bahn besprüht. Der Österreicher und ein Komplize (Graffiti- Namen “Falco” und “Papaya”), wurden gefasst. “Es geht um sehr hohen Sachschaden. Die italienischen Behörden werden wohl Anklage erheben”, heißt es im Außenministerium. Ende Februar gibt es eine Anhörung.

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Die ÖBB sagen nach der jüngsten Graffiti- Attacke auf Züge den Sprayern den Kampf an. Wie berichtet, ist einer der meistgesuchten Sprüher wieder in Kärnten aktiv und hat bei der Bahn großen Schaden angerichtet. Experten sehen einen Trend, wonach Graffiti wieder zunimmt. Aus Kärnten gibt es 100.000 Bilddokumente.

„Jedes einzelne Bild wird katalogisiert und mit der Polizei abgeglichen. Jeder Fall wird ausnahmslos angezeigt“, wollen die ÖBB eine Null- Toleranz- Politik gegen die Sprüher umsetzen. Auch nach der jüngsten Attacke in Wolfsberg laufen bei der Polizei Ermittlungen wegen schwerer Sachbeschädigung.

Einer, der die Szene in Kärnten wohl besser kennt als jeder andere, ist der Ebenthaler Stefan Wogrin. Mit 100.000 Bildern hat der 26- Jährige die Graffitiszene in Kärnten dokumentiert. Auf seiner Seite spraycity.at gibt es eine Auswahl aus insgesamt 200.000 Bildern aus ganz Österreich. „In Kärnten war es nach einem Graffiti- Boom in den vergangenen Jahren eher ruhig. Jetzt nimmt die Zahl wieder zu“, sagt der Kunst- Student, der sich auch wissenschaftlich dem Thema widmet.

Die Frage, ob es sich um Kunst oder Schmiererei handelt, werde jedoch auch die Wissenschaft nicht klären können, heißt es. „Da scheiden sich weiterhin die Geister“, so der Kärntner.

Quelle: krone.at


Der wohl meistgesuchte Graffiti- Sprüher des Landes hat wieder zugeschlagen! Das Phantom, das sich hinter dem Pseudonym “Olta” verbirgt, hat ÖBB- Züge mit Lack besprüht und damit wohl erneut Zehntausende Euro Schaden angerichtet. Experten beobachten seine Aktivitäten bereits seit Jahrzehnten, die Polizei ermittelt.

Auf dieses Weihnachtspräsent hätten die ÖBB gerne verzichtet. In der Nacht auf Heiligabend hat ein Unbekannter zwei Loks und zwölf Waggons mit Lack besprüht. “Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro”, erklärt ÖBB- Sprecher Christoph Posch.

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Kronen Zeitung, 22.11.2015,S.24
Quelle: graffitieuropa.org


Die Täter besprühten einen der U4-Waggons mit den Buchstaben “ATS”.

Ein Graffitisprayer ist in der Nacht auf Montag im Wiener Bezirk Döbling beim Besprühen eines U- Bahn- Zugs in flagranti ertappt und festgenommen worden. Securitymitarbeiter konnten den 26- Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, einem Komplizen gelang die Flucht. Die beiden hatten gegen 2.30 Uhr bei der U4- Endstation Heiligenstadt einen “Silberpfeil”- Waggon der Wiener Linien mehrfarbig mit den Buchstaben “ATS” bemalt.

Die Täter waren laut Polizei mit einem ebenfalls mit Graffiti besprühten Kastenwagen mit deutschen Kennzeichen zum Schienengelände bei der Gunoldstraße gefahren. Dort gelangten sie durch ein Loch im Zaun zu den U- Bahn- Zügen und begannen mit dem Besprühen des Waggons.

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“Wir sehen sie an Zügen, Unterführungen und Hauswänden – oft verboten – immer öfter aber auch gewollt. Graffitis gibt es eigentlich schon lange, erst jetzt werden sie aber auch langsam als Kunst erkannt. Drei junge Künstler haben vergangene Woche in Vorarlberg das bislang größte Graffiti im Ländle an eine Wand gesprüht – legal versteht sich. “Servus Krone” hat sich das Ergebnis angesehen.”

Das Video dazu gibt es hier.



(Screenshot krone.at)

Man findet sie überall auf der Welt: in jeder Stadt, in jeder Straße und auf fast jeder Wand. Auch Wien hat jede Menge davon, die Rede ist von Graffiti. Doch wo ist die Grenze zwischen Kunst und Vandalismus zu sehen? Norbert Siegl hat sich der Graffiti-Forschung verschrieben, krone.tv bat ihn zum Interview.

Quelle: krone.at

 


Der unter dem Pseudonym bekannte Sprayer “Puber”, der mit seinem mäßig originellen Graffiti- Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht hatte und seit 9. März wegen schwerer Sachbeschädigung in U- Haft sitzt, wird jetzt von einem grafologischen Gutachten belastet. Auf Basis eines Schriftzugs, der eindeutig dem 29- jährigen Schweizer zugerechnet werden kann, soll der Gutachter ihm vorerst 88 weitere Fakten ankreiden, hieß es am Montag.

Wie aus Ermittlerkreisen in Erfahrung zu bringen war, dürfte die Polizei bereits seit Mai 2013 gewusst haben, wer hinter dem Pseudonym “Puber” steckt. Nach der Festnahme des gebürtigen Schweizers (siehe Story in der Infobox) wurde nun öffentlich, dass der Verdächtige bei einer seiner Spray- Aktionen von einem Security- Angestellten überrascht und angehalten worden war.

Wachmann kopierte Ausweis des Schweizers

Der Sprayer soll den Wachmann daraufhin angebettelt haben, nicht die Polizei zu rufen, und dafür bereit gewesen sein, dem Security einen Ausweis zu zeigen. Dieser kopierte den Ausweis, und auf der Kopie soll der 29- Jährige nicht nur seinen richtigen Namen, sondern auch das von ihm gewählte Pseudonym “Puber” niedergeschrieben haben.

Auf Basis dieser Fakten dürfte nun feststehen, dass “Puber” für die Verunstaltung jener Fassade verantwortlich war, vor der ihn der Wachmann gestellt hatte. Die Strafverfolgungsbehörden haben in weiterer Folge einen Gutachter beigezogen, der diese “Verunzierung” mit weiteren “Puber”- Schriftzügen verglichen hat. 88 Übereinstimmungen mit dem Vergleichsmaterial sollen von dem Experten bisher festgestellt worden sein.

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Mehr dazu hier:
vienna.at
salzburg.com
heute.at
20min.ch


Kronen Zeitung (Abendausgabe) , Sonntag 9. März 2014 / S. 18

Nun geht es Schlag auf Schlag in der Wiener Sprayerszene: Nachdem am Donnerstag für den mutmaßlichen Graffitisprayer “Puber” in einer WG die Handschellen geklickt hatten, wurden am Freitagabend vier weitere Sprayer von der Polizei in flagranti ertappt und festgenommen. Unter ihnen befindet sich auch ein 23- Jähriger, nach dem bereits per Haftbefehl gesucht worden war. Rund 300 Fälle von Sachbeschädigungen sollen insgesamt auf das Konto des Quartetts gehen.

Die vier Burschen im Alter zwischen 17 und 24 Jahren – ein Wiener und drei Briten – hatten sich in den frühen Abendstunden bei einer Wartungshalle der Wiener Verkehrsbetriebe in der Schnirchgasse im 3. Bezirk eingefunden und mit ihren Spraydosen ans Werk gemacht.

Als das Quartett gerade eine abgestellte U- Bahngarnitur mit den Schriftzügen “GN” und “TBAG” besprühte, wurde es auf frischer Tat von Ermittlern des Landeskriminalamts und Polizeibeamten der EGS, der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, ertappt. Die Wartungshalle wird immer wieder von Sprayern aufgesucht – deshalb hat die Polizei stets vorsorglich ein Auge darauf, erklärte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Samstag.

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