Erneut wurden in Feldkirchen Fassaden mit Lackfarben besprüht! Vor allem auf Firmen hatten es die Täter nun abgesehen, aber auch auf Unterführungen und Grundstücksmauern. Der entstandene Schaden dürfte hoch sein, bisher gibt es aber noch keinen Täter. Weil erst so spät Anzeige erstattet wurde, ist die Spur kalt.

Erst im Jänner waren in Villach drei 16- bis 17- Jährige geschnappt worden, die mit ihren “Kunstwerken” Schaden in Höhe von 7000€ angerichtet hatten. Viel weniger wird es auch bei den aktuellen Sprühaktionen in Feldkirchen nicht sein. Einige der Geschädigten haben den Fall bereits ihren Versicherungen gemeldet und Professionisten engagiert, um die Graffitis loszuwerden.

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Graffiti auf den U- Bahn- Waggons: Für die einen ist es Kunst, für die anderen einfach eine Schmiererei. Mehr als 280 Fälle zählen die Wiener Linien pro Jahr an ihren U- Bahn- Waggons – also fast jeden Tag einen, wenn man die Sonn- und Feiertage abzieht. Tendenz weiter steigend. Nun wird verstärkt kontrolliert.

Gemeinsam mit der Polizei werden nächtliche Kontrollgänge durchgeführt – so soll den Sprayern das Handwerk vermiest werden. Denn die Wiener Linien mussten 2015 mehr als 1,6 Millionen Euro für die Entfernung der Graffitis aus den Waggons aufwenden. Geld, das sich die Verantwortlichen aber von den Verursachern zurückholen, wenn es geht: Sprayer, die erwischt wurden, müssen den angerichteten Schaden begleichen. “Manche zahlen in Raten tausende Euro jedes Jahr zurück,” rechnet Pressesprecher Daniel Amann vor.

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Unbekannte haben in Klosterneuburg im Bezirk Wien- Umgebung sowie im niederösterreichischen Korneuburg mehrere Hydranten mit einem Goldspray “aufgehübscht”. Zwar machen die goldenen Wasserspender optisch durchaus einiges her, mittlerweile wurde allerdings auch die Polizei auf den Plan gerufen, die nun nach den Sprayern sucht.

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Obwohl die niederösterreichische Bezirksstadt das goldene Treiben offenbar lockerer sieht – eine Anzeige liegt dort nicht vor -, müssen die “veredelten” Hydranten dennoch in ihren Urzustand zurückversetzt werden, und zwar laut Medienberichten aus rechtlichen Gründen.

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Wiener sprühen städtische Fassaden an

„Die Gegend um die Augartenbrücke ist ein DrogenHotspot“, sagt die Polizei. In diesem Eck hat die Stadt auch die Wände zum legalen Sprayen freigegeben. Die Schmierereien an Brücken und Bänken tragen inzwischen nur zu einer trostlosen Stimmung am sonst so beliebten Donaukanal bei. Dabei haben Wiens Sprayer viel drauf.

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Auf dem Bahnhof in Laa an der Thaya (NÖ) konnten im Zuge eines Pilotprojekts der ÖBB mit dem Sicherheitsunternehmen PRM SafeLine drei Graffiti-Sprayer (Symbolfoto) auf frischer Tat ertappt und festgenommen werden. Sensoren hatten angeschlagen, die Alarmierungs- und Meldekette funktionierte perfekt.

Kronen Zeitung, 20.2.2016, S.18

Quelle: pressreader.com


Manche Graffiti- Künstler stellen ihre Werke in Galerien aus – andere werden als Schmierfinke gejagt. Illegale Beschmierungen verursachen jährlich immense Schäden. Davon können vor allem die ÖBB ein Lied singen. Österreichweit entstand im Vorjahr ein Schaden von 1 Million Euro. Auch Tirol wurde nicht verschont.

Es ist ein gefährlicher Adrenalin- Kick, der vor allem junge Menschen dazu antreibt, mitten in der Nacht auf Gleise zu springen um sich auf Zügen zu verewigen. Erst vor wenigen Tagen klickten – wie berichtet – für einen 22- jähriger Österreicher in Mailand (I) die Handschellen, nachdem er gemeinsam mit Komplizen in einer Blitzaktion eine U- Bahn- Garnitur beschmierte.

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Für die einen ist es Vandalismus, für die anderen Kunst, mit der sich jetzt sogar Geld machen lässt: Am Mittwochabend feiert der verurteilte Graffitisprayer Puber in der Ho Gallery in der Wiener City mit einer Ausstellung sein Comeback. Für schon 25 Euro gibt’s eine Handyhülle mit dem berüchtigten Schriftzug, Collagen auf Holz kosten bis zu 3000 Euro.

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Der meistgesuchte Sprüher des Landes ist nach dem Schlag gegen eine internationale Graffiti- Bande (wir haben berichtet) in den Fokus der Ermittlungen gerückt! Ein Komplize des Phantoms, ein Kärntner, wurde in Italien verhaftet – jetzt hoffen Beamte, endlich auch den meistgejagten Sprayer mit dem Pseudonym “Olta” zu fassen.

Nach den Festnahmen in Mailand laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Wie berichtet, hatte ein 22- jähriger Kärntner mit vier Komplizen bei einer halsbrecherischen Aktion in Mailand eine U- Bahn besprüht. Der Österreicher und ein Komplize (Graffiti- Namen “Falco” und “Papaya”), wurden gefasst. “Es geht um sehr hohen Sachschaden. Die italienischen Behörden werden wohl Anklage erheben”, heißt es im Außenministerium. Ende Februar gibt es eine Anhörung.

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Die ÖBB sagen nach der jüngsten Graffiti- Attacke auf Züge den Sprayern den Kampf an. Wie berichtet, ist einer der meistgesuchten Sprüher wieder in Kärnten aktiv und hat bei der Bahn großen Schaden angerichtet. Experten sehen einen Trend, wonach Graffiti wieder zunimmt. Aus Kärnten gibt es 100.000 Bilddokumente.

„Jedes einzelne Bild wird katalogisiert und mit der Polizei abgeglichen. Jeder Fall wird ausnahmslos angezeigt“, wollen die ÖBB eine Null- Toleranz- Politik gegen die Sprüher umsetzen. Auch nach der jüngsten Attacke in Wolfsberg laufen bei der Polizei Ermittlungen wegen schwerer Sachbeschädigung.

Einer, der die Szene in Kärnten wohl besser kennt als jeder andere, ist der Ebenthaler Stefan Wogrin. Mit 100.000 Bildern hat der 26- Jährige die Graffitiszene in Kärnten dokumentiert. Auf seiner Seite spraycity.at gibt es eine Auswahl aus insgesamt 200.000 Bildern aus ganz Österreich. „In Kärnten war es nach einem Graffiti- Boom in den vergangenen Jahren eher ruhig. Jetzt nimmt die Zahl wieder zu“, sagt der Kunst- Student, der sich auch wissenschaftlich dem Thema widmet.

Die Frage, ob es sich um Kunst oder Schmiererei handelt, werde jedoch auch die Wissenschaft nicht klären können, heißt es. „Da scheiden sich weiterhin die Geister“, so der Kärntner.

Quelle: krone.at


Der wohl meistgesuchte Graffiti- Sprüher des Landes hat wieder zugeschlagen! Das Phantom, das sich hinter dem Pseudonym “Olta” verbirgt, hat ÖBB- Züge mit Lack besprüht und damit wohl erneut Zehntausende Euro Schaden angerichtet. Experten beobachten seine Aktivitäten bereits seit Jahrzehnten, die Polizei ermittelt.

Auf dieses Weihnachtspräsent hätten die ÖBB gerne verzichtet. In der Nacht auf Heiligabend hat ein Unbekannter zwei Loks und zwölf Waggons mit Lack besprüht. “Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro”, erklärt ÖBB- Sprecher Christoph Posch.

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