In der Nacht auf Samstag wurden in Salzburg-Liefering Graffitis auf eine Mauer gesprüht.

Beim Eintreffen der Streife ergriffen mehrere Jugendliche die Flucht. Die Jugendlichen konnten dadurch in der nahen Siedlung untertauchen.
Die Jugendlichen hatten zuvor auch eine Haltestelle und einen Fahrkartenautomaten mit Graffitis besprüht.

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Wie die Polizei am Sonntag meldete, wurden zwischen 10. und 19. Juni drei Waggons von ÖBB-Reisezügen großflächig mit Graffiti besprüht.

Die Züge standen auf Abstellgleisen in Salzburg. Gesprüht wurden Phrasen wie “ACAB16″, “FUCK ÖBB” oder “Fk the System”.

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Unbekannte Täter haben bereits sechs Mal Waggons der Bundesbahnen beschmiert. Die Salzburger Polizei will nun verstärkt streifen.

Ziemlich verärgert ist man derzeit bei den österreichischen Bundesbahnen in Salzburg: “Schon zum sechsten Mal in diesem Jahr habe unbekannte Täter Waggon mit Graffiti großflächig verunstaltet”, sagte ÖBB-Sprecher René Zumtobel. Zuletzt seinen am vergangenen Sonntag auf einem Abstellgleis südwestlich des Nelböck-Viadukts ein Waggon mit Farben beschmiert worden (siehe Foto rechts).

Frühere Fälle hätten sich ebenfalls im Bereich des Salzburger Bahnhofes, aber auch in Steindorf bei Straßwalchen sowie in Vöcklabruck an einem Waggon, der für den Salzburgverkehr bestimmt war, zugetragen. “Der Schaden liegt je nach Größe zwischen 2500 und 5000 Euro pro Fall. Es ist und bleibt kein Kavaliersdelikt, neben dem materiellen Schaden für die Wiederherstellung des Anstriches ist es auch so, dass das Fahrzeug bzw. der S-Bahn-Zug ausfällt, und wir unter Umständen weniger Sitzplätze für die Kunden haben. Das ist ärgerlich und ignorant. Einzelne machen sich einen Spaß oder einen Kick und die Kunden im Zug haben das Problem und wir von den ÖBB die Kosten. Jeder Fall wird angezeigt und dem wird auch nachgegangen”, betonte der ÖBB-Sprecher. Die Entfernung der Graffiti-Schmierereien durch eine Spezialfirma würden mindestens einen halben Tag Arbeit bedeuten.

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Vor Graffiti ist nichts sicher: Häuserwände, Brückengeländer, Unterführungen und sogar Züge werden besprüht. Ein SNuppi-Team hat einen der Sprayer bei der Arbeit getroffen.

Kartons voller Spraydosen, eine hohe Leiter und eine Atemschutzmaske: Das braucht Markus Huber für seine Arbeit als Graffitisprayer.In der Graffitiszene heißt Markus nicht Markus, sondern “mareone”: Das ist sein Pseudonym – also sein Künstlername.Markus sprüht seine Kunstwerke aber nur, wenn ihn jemand damit beauftragt. In Salzburg hat er schon so manches Bauwerk verziert – auch den neuen Überfuhrsteg.

Damit sollen illegale Graffiti verhindert werden. Weil nämlich eine Sprayerregel lautet: Bestehende Graffiti dürfen nicht übersprüht werden. Auch nicht von jenen, die nachts um die Häuser ziehen und heimlich sprayen. “Denen geht es nur darum, dass sie von anderen Sprayern bewundert werden”, sagt Markus. “Je mehr Graffiti mit ihrem Pseudonym sie in der Stadt sprühen, umso angesehener sind sie in der Sprayerszene.”

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Der Prozess wegen 180 Graffiti an öffentlichen und Privathäusern, Kirchen, Lärmschutzwänden oder Zügen hat Dienstagabend mit einer Verurteilung geendet: vier Monate auf Bewährung für einen 19-Jährigen. Die vier anderen Angeklagten leisten gemeinnützige Arbeit.

Die Staatsanwaltschaft ging von 180 Graffiti mit einem Gesamtschaden von rund 150.000 Euro aus. Die Beschuldigten sollen von Ende 2010 bis Sommer 2013 Fassaden von öffentlichen und privaten Gebäuden, Kirchen, Lärmschutzwände, Trafohäuschen, Automaten, Züge und Busse besprüht haben. Sie verübten die Sachbeschädigungen der Staatsanwaltschaft zufolge vorwiegend in der Stadt Salzburg, nahmen aber auch Bahnhöfe in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Freilassing in Bayern ins Visier. Um die Täter ausfindig zu machen, bildete die Salzburger Polizei die „Soko Graffiti“.

In vielen Anklagenpunkten kein Nachweis möglich

Die Burschen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren stammen großteils aus der Stadt Salzburg. Sie waren hauptsächlich während der Nacht mit ihren Sprühdosen und Lackstiften unterwegs. Der Hauptangeklagte soll allein einen Schaden von rund 68.000 Euro verursacht haben. Verteidiger in dem Prozess betonten allerdings, dass ihre Mandanten weit weniger Graffiti zu verantworten hätten als in der Anklage aufgelistet wurde. Auch der Schaden sei viel geringer gewesen.

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Der Graffiti-Schriftzug “Puber” begann ab Mai vergangenen Jahres das Wiener Stadtbild zu prägen. “Taggen” heißt das im Szenejargon.

“Getaggt wird meist mit der Absicht, dass so viele Leute wie möglich diesen Namen kennen”, erklärt der in Wien lebende Graffiti-Maler, Künstler und Illustrator Nychos.

Ein 30-Jähriger Schweizer könnte dafür bis zu fünf Jahre Haft wegen schwerer Sachbeschädigung ausfassen, sollte er ab Mittwoch vor Gericht als Verursacher von zumindest einiger dieser “Puber”-Tags verurteilt werden. Ähnlich ist es vor 30 Jahren seinem Landsmann Harald Naegeli in der Schweiz ergangen, der mit seinen Strichfiguren als “Sprayer von Zürich” bekannt wurde. Neun Monate Haft musste Naegeli absitzen – samt hoher Geldstrafe – inzwischen ist er ein international anerkannter Künstler.

Kunst oder Vandalismus

“Wir leben schon länger in einem System, wo das Sprayen auf der einen Seite Kunst, und auf der anderen Vandalismus ist”, so Nychos, der selbst seit rund 15 Jahren Graffiti produziert und mit seinen Stil international bekannt ist. “Graffiti gibt es schon länger als Kunst. Es gibt sie seit tausenden Jahren, denn sie entstanden aus unserer Kultur und Mentalität – aus dem Willen, sich zu verewigen.”

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Der unter dem Pseudonym bekannte Sprayer “Puber”, der mit seinem mäßig originellen Graffiti- Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht hatte und seit 9. März wegen schwerer Sachbeschädigung in U- Haft sitzt, wird jetzt von einem grafologischen Gutachten belastet. Auf Basis eines Schriftzugs, der eindeutig dem 29- jährigen Schweizer zugerechnet werden kann, soll der Gutachter ihm vorerst 88 weitere Fakten ankreiden, hieß es am Montag.

Wie aus Ermittlerkreisen in Erfahrung zu bringen war, dürfte die Polizei bereits seit Mai 2013 gewusst haben, wer hinter dem Pseudonym “Puber” steckt. Nach der Festnahme des gebürtigen Schweizers (siehe Story in der Infobox) wurde nun öffentlich, dass der Verdächtige bei einer seiner Spray- Aktionen von einem Security- Angestellten überrascht und angehalten worden war.

Wachmann kopierte Ausweis des Schweizers

Der Sprayer soll den Wachmann daraufhin angebettelt haben, nicht die Polizei zu rufen, und dafür bereit gewesen sein, dem Security einen Ausweis zu zeigen. Dieser kopierte den Ausweis, und auf der Kopie soll der 29- Jährige nicht nur seinen richtigen Namen, sondern auch das von ihm gewählte Pseudonym “Puber” niedergeschrieben haben.

Auf Basis dieser Fakten dürfte nun feststehen, dass “Puber” für die Verunstaltung jener Fassade verantwortlich war, vor der ihn der Wachmann gestellt hatte. Die Strafverfolgungsbehörden haben in weiterer Folge einen Gutachter beigezogen, der diese “Verunzierung” mit weiteren “Puber”- Schriftzügen verglichen hat. 88 Übereinstimmungen mit dem Vergleichsmaterial sollen von dem Experten bisher festgestellt worden sein.

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“Auf eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft hin war ein 17-jähriger Bursch am Samstag in der Stadt Salzburg festgenommen und in die Justizanstalt eingeliefert worden. Der Vorwurf: schwere Sachbeschädigung in Form von illegalen Graffiti-Sprayens. Konkret wird dem Jugendlichen angelastet, in neun Fällen Züge oder Waggons in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und Freilassing verbotenerweise besprüht und an den “Werken” seinen Namenszug hinterlassen zu haben. Angelasteter Schaden: insgesamt 10.000 Euro.

Wegen des Haftgrunds der Tatbegehungsgefahr hatte der Staatsanwalt die Verhängung der U-Haft gegen den ein Mal einschlägig vorbestraften Graffiti-Sprayer beantragt. Manfred Seiss, der zuständige Journalrichter am Landesgericht, gab am Sonntag dem Antrag jedoch keine Folge. Er ordnete die Freilassung des Burschen gegen gelindere Mittel an: Der 17-Jährige müsse weiterhin bei seiner Mutter wohnen, die erst vor einer Woche begonnene Schulausbildung fortsetzen und zur Psychotherapie gehen.

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Quelle: Salzburger Nachrichten, Nr. 215 vom 16.09.2013, S.L4


Mit einem Workshop für angehende Sprüh-Künstler wurde am Dienstag eine weitere legale Graffiti-Fläche, eine “Salzwand”, in der Stadt Salzburg eröffnet.

Zur Verfügung gestellt wird die zehnte sogenannte “Salzwand” von den Pfadfindern an ihrem Haus in der Fürstenallee. Rund 15 junge Leute haben die Gelegenheit genutzt, um bei den Sprayern Afok und Muck die Grundlagen des künstlerischen Handwerks mit der Sprühdose zu erlernen – das heißt am Anfang auch mal Theorie und Skizzen zeichnen. An den nächsten Sonnentagen geht es weiter mit der Umsetzung der Entwürfe im Großformat.

Mittlerweile läuft das Projekt “Salzwand” des Jugendbüros seit sechs Jahren. Angefangen hat die Sache im Stölzlpark und am Spielplatz Rauchenbichl: Hier gab die Stadt Salzburg im Sommer 2007 die beiden ersten Flächen zum legalen Sprayen frei – und damit erstmals grünes Licht für die zahlreichen jungen Graffiti-Künstler der Stadt.

Mittlerweile sind zehn Wände bzw. Fassaden im öffentlichen Stadtraum mit dem blauen Logo als “Salzwand” deklariert und werden intensiv genutzt, außerdem gibt es mobile Wände für Workshops. Die Jugendlichen werden auch selbst für ihre Sache aktiv, zum Beispiel mit dem neuen Verein für urbane Jugendkultur WOA, den Sprayer Muck (alias Michael Töpfer) ins Leben gerufen hat.

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FOTO: SN/jugendbüro


Einfach auf den Knopf drücken und los sprühen? So simpel ist die Graffiti-Kunst nicht. Im Schloss Mirabell arbeiten junge Sprayer seit zwei Tagen an großformatigen Auftragswerken für Büros der Stadtverwaltung.

Tamara Volgger, in der Szene bekannt als SOMA, lässt auf einer Riesenfläche aus vier Leinwänden ein “Spielbrett” entstehen, auf dem die vielfältigen Aufgabenbereiche der Salzburger Stadtplanung an den Start gehen: Kinder setzen Spielplätze rein, junge Leute wollen Wohnungen, die einen breite Straßen und die anderen mehr Grün. “Die Interessen der Menschen in der Stadt sind so verschieden, und eigentlich muss man immer einen Kompromiss finden”, meint Tamara und hat sich zur Visualisierung dieser Grundidee, in Anlehnung an Monopoly, eine Art Spielbrett ausgedacht. Ihr Artwork wird zukünftig im Foyer der Planungsabteilung in der Schwarzstraße zu sehen sein.

Jugendbeauftragte Isabel Bojanovsky über das projekt “Roomservice”: “Wir wollten einmal klar machen, dass Graffiti eine ausdruckstarke Kunstform ist, und nicht irgendein jugendlicher Blödsinn. Deshalb geben wird den Artists und ihre Werken auch offiziell Raum.” Das passiert nicht nur im Rahmen von “Roomservice”, sondern auch durch mittlerweile zwölf legale Flächen für Sprayer im Stadtraum, die sogenannten “Salzwände”.

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