Bei den Viaduktbögen besprühte der Mann eine Metallkiste. Er wurde angezeigt.

Innsbruck – Am Sonntagmorgen erwischte die Polizei einen Graffiti-Sprayer in Innsbruck. Der 24-jährige Deutsche war gerade dabei, im Bereich der Viaduktbögen eine Metallkiste mit Farbspray zu verunstalten.

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Der Fuchs fühlt sich wohl, egal wohin es ihn treibt, ob an den Rand der Stadt oder hinauf zum Gletscher. In dieser Eigenschaft ist er dem Tiroler nicht unähnlich, weil der sich genauso von Talkesseln bis in die Berge ausbreitet. Der Fuchs hat es gut, er wandert querfeldein, der Mensch braucht Straßen und Tunnel, graue Straßen und fade Tunnel.

Muss das sein? Nein, dachte sich dieser Graffiti-Sprayer, der wie viele seiner Berufskollegen anonym bleiben und nur seinen Künstlernamen „Sketch“ verraten will. In der letzten Lawinengalerie vor dem Parkplatz der Stubaier Gletscherbahnen vollendet er soeben sein Werk. „Graffiti sind eher ein urbanes Thema, aber ich wollte es schon immer hinauf in die Berge holen“, erzählt der gebürtige Stubaier von seiner Idee, mit der er die Betreiber der Gletscherbahnen begeistern konnte. Und anscheinend auch Ziegen, die im Hintergrund vorbeischauen. „Das hat was Surreales“, freut er sich über die ersten Bewunderer von Fuchs und Bergpanorama.

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Acht Jugendliche sollen Anfang Mai mehrere Häuser sowie etliche Autos mit Graffitis „verziert“ haben.

Hall – In der Nacht von Montag, 5. Mai, auf Dienstag, 6. Mai, „verzierten“ im Stadtgebiet von Hall – vorwiegend im Bereich der Altstadt – vorerst unbekannte Täter mehrere Gebäude sowie etliche Fahrzeuge mit Graffitis.

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Sie lassen Wände sprechen und graue Fassaden in bunten Farben leuchten, sie bewegen sich zwischen Kriminalität, Kunst und Kommerz – Graffiti. Weil die Werke der Sprayer nicht lange erhalten bleiben, werden Fotos in Datenbanken gespeichert. Die Polizei macht es, um Vandalen zu überführen, und Forscher, um die Ästhetik zu dokumentieren. Innsbruck ist ein kreatives Pflaster, könnte seine Graffiti aber besser präsentieren.

Es sind nur ein paar Buchstaben. Wer mit dem Zug vom Unterland kommend nach Innsbruck fährt, sieht die Botschaft. Sie wurde gleich neben der Bahnbrücke über den Inn, kurz bevor die Viaduktbögen beginnen, an eine weißen Wand gesprayt. In der Szene nennt man es ein „comment“, einen Kommentar. Obwohl es nicht besonders liebevoll gestaltet ist, zählt es zu den Graffiti und erzählt eine Geschichte: von einem Sprayer, der den Glauben an die Menschheit nicht aufgeben will: „2016 wird alles gut.“ Mehr steht dort nicht.

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Innsbruck – Gleich zweimal ließen Unbekannte in den vergangenen 14 Tagen ihre Kreativität am Westbahnhof in Innsbruck sprühen und versahen zwei Waggons mit Graffiti. Der geschätzte Sachschaden liegt im vierstelligen Eurobereich. Zwischen 2. und 5. Oktober besprühten ebenfalls unbekannte Täter die Fassade des ÖBB-Bahnhofsgebäudes in Brixlegg und die Eisenbahnbrücke in Kramsach mit Graffiti. Der Schaden hier geht in den fünfstelligen Eurobereich.

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Übermalen ist Teil der Graffiti-Kunst. Werden aber aufwändige oder noch unfertige Motive wie sein Tintenfisch beschmiert, zeigt “Lazer” (unterhalb der Blasius-Hueber-Brücke in Innsbruck) kein Verständnis.

Mit Freiflächen für Graffiti und „Street Art“ will die Stadt Innsbruck die ansässige Szene in legale Bahnen lenken. Am Südende der Klinikbrücke gestalten Künstler Betonwände.

Innsbruck – Sie nennen sich „Crazy Mister Sketch“ und „Lazer“. Ihre richtigen Namen möchten die beiden Künstler lieber nicht öffentlich machen – das sei in der Sprayer-­Szene so üblich. Angst vor einer Anzeige haben sie aber nicht. Schließlich bemalen der 20-jährige Sketch aus dem Stubai und der 21-jährige Lazer aus Inzing Betonwände in Innsbruck legal und nach Absprache mit der Stadt. Auch die ÖBB stellen Flächen zur Verfügung, gemeinsam mit 14 Kollegen durfte Sketch den Fußgängerdurchgang zwischen Sillpark und Pema-Turm gestalten.

Aktuell besprühen er und Lazer mit drei befreundeten Künstlern die Wände der Unterführung am südlichen Ende der Klinikbrücke. Während Sketch seine textlastigen Motive als Graffiti bezeichnet, nennt Lazer seine stilisierten Abbildungen von Tieren „Street Art“.

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Im Sommer schlagen Vandalen besonders häufig zu. Sie hinterlassen Schäden, viel Instandsetzungsarbeit und hohe Kosten für die Allgemeinheit.

Innsbruck, Telfs, Kufstein – Eingeschlagene Scheiben, verklebte Ticketautomaten, Wandschmierereien, Müll am Straßenrand: Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass öffentliches Eigentum beschädigt wird.

Einen jährlichen Schaden bis zu 250.000 Euro richten Vandalen in Tirol allein bei den ÖBB an (Züge und Postbusse zusammen). Fahrzeuge werden mit Graffiti besprayt, Sitzpolsterungen verdreckt oder aufgeschlitzt. In Bahnhöfen sind Bänke, Mülleimer und WCs beliebte Vandalenobjekte.

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Die Polizei konnte einen 20-Jährigen ausforschen, der durch Graffiti-Sprühen, Einbrüche und Diebstähle in Osttirol einen Schaden von rund 10.000 Euro verursacht hat.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Lienz konnte ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger ausgeforscht werden, der im Verdacht steht, insgesamt 25 Sachbeschädigungen mit einer Schadenssumme von ca. 10.000 Euro begangen zu haben. Die Schäden wurden vor allem durch Graffiti-Sprühen verursacht. Des Weiteren  steht der Mann im Verdacht, Einbruchsdiebstähle in zwei Lokale und einen Getränkeautomat sowie Werkzeugdiebstähle mit einer Schadenssumme von rund 1.500 Euro verübt zu haben.

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Graffiti-Sprayer verursachte in Osttirol Schaden von 10.000 Euro

Der 20-Jährige soll zudem für Einbruchsdiebstähle verantwortlich sein.

Lienz – Mit der „Verschönerung“ durch Graffiti hat ein 20-Jähriger in Osttirol einen Gesamtschaden von rund 10.000 Euro verursacht. Der Mann wurde jetzt von der Exekutive ausgeforscht, berichtete diese. Er soll für 25 derartige Sachbeschädigungen in Lienz verantwortlich sein.

Zudem wird der 20-Jährige verdächtigt, Einbruchsdiebstähle in zwei Lokale und einen Getränkeautomat begangen zu haben. Auch für Werkzeugdiebstähle soll der Mann verantwortlich sein. Die Schadenssumme wurde von der Polizei mit rund 1500 Euro beziffert. (APA)

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Presseaussendung der Polizei Tirol

25 Sachbeschädigungen und andere Delikte in Lienz geklärt.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Lienz, konnte ein 20-jähriger Österreicher ausgeforscht werden, der im Verdacht steht, 25 Sachbeschädigungen (Graffiti) mit einer Schadenssumme von ca. 10.000 Euro begangen zu haben.
Weiters steht der Mann im Verdacht Einbruchsdiebstähle in zwei Lokale und einen Getränkeautomat sowie Werkzeugdiebstähle mit einer Schadenssumme von ca € 1.500,– begangen zu haben.
Presseaussendung
vom 24.01.2013, 18:02 Uhr
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Reutte/Ebbs – Ihrem „künstlerischen Schaffen“ haben indes unbekannte Graffiti-Sprüher in der Nacht zum Sonntag im Bahnhof von Reutte freien Lauf gelassen. Sie besprühten dabei zwei komplette Waggons auf einer Länge von 25 Meter und 2,4 Meter Höhe, berichtete die Exekutive. Der Linienzug war im Bahnhof abgestellt gewesen. Die Höhe des Schadens war noch nicht bekannt. Die Polizei Reutte (059133/7150) bat um Hinweise.

Bereits in der Nacht zum Samstag hatten Vandalen in Ebbs mehrere Häuser – darunter das Gemeindehaus – und Pkw besprüht, mehrere Fahrzeuge wurden auch zerkratzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, die Polizei Niederndorf bittet um Hinweise unter 059133/7216.

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Die zwischen 14 und 21 Jahre alten Jugendlichen sollen seit vergangenem Mai Gebäude und Busse verunstaltet haben.

Innsbruck – Einer elfköpfigen Graffiti-Sprayer-Gruppe hat die Tiroler Polizei in Telfs im Bezirk Innsbruck-Land das Handwerk gelegt. Die zwischen 14 und 21 Jahre alten Jugendlichen sollen seit vergangenem Mai für „Beschmierungen“ unter anderem auf Linienbussen und Gebäuden verantwortlich sein, berichtete die Exekutive am Samstag.

Sie alle werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Obwohl die Höhe des Sachschadens nicht beziffert werden konnte, dürfte er den Angaben zufolge beträchtlich sein. Die Jugendlichen zeigten sich großteils geständig. (APA)

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