Der Donaukanal, der “Wiener Arm” des ehemals weitverzweigten Flusssystems der Donau, war der Lebensnerv, das verbindende und trennende Element in der Entwicklung Wiens zur Donaumetropole. Heute ist der Donaukanal nicht nur Anlegestellte der Schiffstation „Wien City“, von der aus der Twin City Liner nach Bratislava fährt, sondern auch ein beliebter Treffpunkt von Stadtbewohnern und Besuchern, die im Sommer die unzähligen Outdoor-Lokale nutzen wollen.

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Eine Graffiti-Gruppe hat die Tiroler Berge für ihre Tätigkeiten entdeckt. Ihre Hinterlassenschaften sind auf Gipfelkreuzen oder Wegweisern zu finden. Beim Alpenverein zeigt man sich davon wenig begeistert.

Viele Bergsteiger werden in letzter Zeit gerätselt haben, was der Schriftzug „FOVS“ bedeuten soll, der immer zahlreicher auf Gipfelkreuzen, Steinen und auch Felsen auftaucht. Offensichtlich will mit diesem Schriftzug eine Graffiti-Gruppe Aufmerksamkeit erregen. FOVS dürfte dabei ein Kürzel für „For overall visual satisfaction“ sein, zu deutsch „zur allgemeinen visuellen Befriedigung“.

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Bei einem Festival in Wien stehen die künstlerischen Aspekte der Graffitis im Vordergrund – mit Workshops, Infos und die Möglichkeit, den Künstlern über die Schulter zu schauen.

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Bis Sonntag ist das Calle libre Festival für urbane Ästhetik wieder in Wien. Graffiti-Künstler machen die Stadt unter dem Motto „Urban divinity“ ein bisschen bunter und laden mit Live-Kunst an verschiedenen Orten zum Zuschauen ein.

„Graffiti-Maler werden oft als Randalierer dargestellt und mit Kriminalität in Verbindung gebracht. Wir sehen sie statt dessen als urbane Götter, die aus der Vogelperspektive über die Stadt wachen,“ erklärt Jakob Kattner, der Initiator des Calle Libre Festivals. Aus dieser Überlegung entstand das diesjährige Motto „Urban divinity“.

Kattner ist nicht ganz unschuldig daran, dass aufmerksamen Betrachtern beim Spaziergang durch die Innenstadt immer häufiger großflächige Gemälde auf einst grauen Hausfassaden auffallen.

Künstler aus aller Welt

Am Anfang des Festivals stand eigentlich eine Doktorarbeit. „Ich schrieb meine Dissertation über urbane Kunst in Lateinamerika und befand mich dort auf einer Forschungsreise,“ erzählt Kattner. All die Künstlerinnen und Künstler, die Erfahrungen aus dieser Zeit, wollte er nach Europa bringen.

Und so kommt es, dass Calle libre seit 2014 Urban- und Streetart ins Zentrum der öffentlichen Diskussion rückt. Dabei gab es immer eine Beteiligung lateinamerikanischer, aber auch österreichischer oder europäischer Künstlerinnen und Künstler. „Es ist Teil des Konzepts, dass Kunstschaffende mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund an einem Strang ziehen.“

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Der australische Streetart-Künstler “LushSux” hat in den letzten Wochen in Wien mehrere kunstvolle Porträts an die Wände “gesprayt”. Im Museumsquartier und bei der U-Bahnstation Kettenbrückengasse kann man seine Werke noch bis August sehen.

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In Hall wurde jetzt von der Polizei eine Gruppe Jugendlicher ausgeforscht, die durch Graffiti einen großen Sachschaden verursacht haben. Der finanzielle Gesamtschaden liegt im fünfstelligen Eurobereich.

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Obwohl ihr Image nicht gerade blütenweiß ist, zählen sie zu einer der größten Kunstbewegungen unserer Geschichte. Die Rede ist von Graffiti. Im Linzer Hafen ist über die Jahre eine so genannte Hafengalerie mit vielen Graffiti-Kunstwerken entstanden. Und genau diese konnte man im Rahmen der ORF-Veranstaltungsreihe “Kultur mit Pfiff” bei einer Bootstour besichtigen.

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Berlin ist um eine polarisierende Kunstinstallation reicher: The Haus. In einem abrissreifen Bankgebäude stellen, neben zahlreichen anderen Graffiti-Künstlern, auch einige Österreicher ihr kreatives Talent unter Beweis.

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Salzburg unterstützt Berlin bei einem außergewöhnlichen Kunst-Projekt. Ein ehemaliges Bank-Haus ist für einige Wochen in ein Graffiti-Haus umgestaltet worden. Drei junge Salzburger Künstler sind mit dabei.

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