Frastanz (he) Auch heuer war Frastanz beim Weltspieltag dabei. Auf Initiative der Jugendhäuser konnten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Graffiti-Künstlern den Skaterplatz verschönern, Jonglieren, Frisbees werfen oder auf die Torwand zielen.

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Graffiti-Workshop

Ein Höhepunkt war der Workshop mit dem professionellen Graffiti- Künstler Domingo Mattle von Urban Arts und Alim, Praktikant im Graf Hugo bei der OJA Feldkirch. „Ziel ist ein cooler Streetballplatz, auf dem sich die Kids wieder austoben können“, so Alim. Dabei wurde die weiße Basketballfläche auf dem Skaterplatz von den Künstlern gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in Angriff genommen, um den Platz wieder in allerlei Farben, Formen und Motiven erstrahlen zu lassen. Die Details erklärt Domingo: „In der Mitte ein Mandala, dazu rundum Characters, Throwups, Tags und Pieces.“

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Einen Schaden von mehreren Tausend Euro soll ein Graffiti-Sprayer in der Nacht auf Montag bei einer Zuggarnitur im Bahnhof Saalfelden (Pinzgau) angerichtet haben. Die Polizei bittet nun um Hinweise.

Wie es in einer Aussendung der Polizei vom Dienstag heißt, habe der Unbekannte die Grafittis auf der Zuggarnitur mit dem Schriftzug „BCKS“ signiert. Man bittet nun um Hinweise zu dieser Signatur bzw. zu deren Verfasser. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizeiinspektion Saalfelden 059133 5183 entgegen genommen.

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Graffiti ist Kunst im öffentlichen Raum. Viele Städte verbieten das Sprayen rigoros, Wien dagegen setzt auf kulturelle Offenheit. Die Wienerwand ist eine legale Fläche für Graffiti-KünstlerInnen und eine Bereicherung für das Stadtbild.

Nur wenige schaffen es, einfach vorbeizugehen. Die Wienerwand am Yppenplatz in Ottakring ist der Hingucker des Grätzels. Auf ihr findet sich die ganze Bandbreite der Graffitikunst. Schriftzüge mit Namen stehen neben Fischen, einer comicinspirierten dreiohrigen Micky-Maus-Figur, Geckos und sozialen Statements. Das Besondere an dieser Wand: Jede und jeder darf hier sprayen. Es ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Es ist eine von mittlerweile sieben Wienerwänden, die von der Stadt für Graffitis zur Verfügung gestellt wurden. Grundgedanke des Projekts war es, das illegale Sprayen einzudämmen und legale Alternativen zu schaffen.

Teil der Jugendkultur

“Graffitis, obwohl meist nicht bestellt und nicht erwünscht, sind wohl die häufigste Kunstform im öffentlichen Raum. Sprayerinnen und Sprayer wollen und sollen Aufmerksamkeit erregen und ihren Themen, zum Beispiel Ungleichheit oder soziale Ungerechtigkeit, Ausdruck verleihen. Das Wiener Graffiti-Konzept soll ihnen zu mehr Anerkennung oder zumindest Akzeptanz verhelfen”, sagt Franz Kratzer vom Wiener Bildungsserver. Graffiti ist eine Ausdrucksform und die Sprayerinnen und Sprayer sind oft Kunst- oder Grafikstudierende. Was man an der Wienerwand findet, ist Kunst, aber auch sozialer Kommentar oder Kritik. Manchmal ist es auch Ausdruck des Wunsches nach gesellschaftlicher Rebellion. Für die Stadt Wien ist es ein wichtiger Teil der Jugendkultur, der sich einen Platz im öffentlichen Raum verdient hat.

Wienerwände sind für alle SprayerInnen

Die Voraussetzungen, an den Wänden zu sprayen, sind niederschwellig. Man braucht sein eigenes Equipment, muss sich in den vorgegebenen Grenzen bewegen und ist zum respektvollen Umgang miteinander verpflichtet. Die freigegebenen Wände erkennt man ganz leicht an der Taube, dem Logo der Wienerwand. Franz Kratzer erklärt den Sinn hinter dem Symbol: “Graffiti teilt dieselbe Hassliebe wie eine Taube in der Stadt. Beide sind kontroverse Bestandteile eines Stadtgefüges, da sie die Stadt auf ihre Art benutzen und beleben. Das Wiener Wappen repräsentiert die Stadt Wien als Schirmherrin, die Taube symbolisiert die Akteurinnen und Akteure und der Name Wienerwand steht für die Symbiose beider.”

Der richtige Weg

Die Wienerwände werden in der Graffitiszene sehr positiv angenommen, erklärt Stefan Wogrin von Spraycity. Auf seiner Website kann man eine fabelhafte Auswahl nationaler und internationaler Graffitis ansehen. Außerdem gibt es einen Blog, die Möglichkeit selbst Bilder hochzuladen und eine Karte, in der alle legalen Flächen in Österreich verzeichnet sind. Wogrin ist auch Herausgeber des Offline Graffiti Magazine. “In kaum einer anderen europäischen Stadt gibt es derart viele legale Graffitiflächen wie in Wien. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass eine Legalisierung von Graffiti an geeigneten Stellen der richtige Weg ist und das Stadtbild positiv verändert.” Viele Sprayerinnen und Sprayer sind froh, ihre Kunstwerke legal und ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen anfertigen zu können. Die Werke am Yppenplatz zeigen deutlich, dass hier hochbegabte Menschen am Werk sind.

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GARS/KAMP. Hört man Sarah Kupfner zu wie sie über ihre Arbeit mit Farbe, Form, Struktur und Licht spricht, bekommt man direkt Lust, sich selbst kreativ zu betätigen. Die sympathische Graffiti-Künstlerin lud Tips anlässlich ihrer Atelier-Neueröffnung ein, sich in der Welt der Sprühkunst ein wenig umzusehen.

Unter ihrem Künstlernamen „SIUZ“ ist die talentierte Garserin vielen bereits ein Begriff. Als technische Bauzeichnerin verfügt sie neben ihrer immensen Vorstellungskraft und dem offensichtlichen Talent auch über das nötige bautechnische Verständnis um ihre Arbeiten mit optimalem Ergebnis auf unterschiedlichste Flächen zu bringen. Neben Mauern, Fassaden, Leinwänden und Möbeln verleiht sie auch Handy-, CD- und Buch-Covers, Modelleisenbahnen oder Gitarren eine eigene Note. „Da gibt es kaum Grenzen“, lacht die Künstlerin, „auf Kundenwünsche gehe ich sehr individuell ein.“

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Bezirk Lend – Vier Wiener stehen im Verdacht, Freitagfrüh, 10. Februar 2017, eine Hausmauer mit schwarzem Lack besprüht zu haben. Sie werden angezeigt.

Gegen 01:00 Uhr besprühten vorerst unbekannte Täter eine Hausmauer am Lendkai mit dem Schriftzug „KARAT 90“. Ein Anrainer beobachtete dies und verständigte die Polizei. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung wurden die vier Tatverdächtigen aus Wien,16, 17, und zwei 19-Jährige, im Stadtgebiet von Graz ausgeforscht und festgenommen.

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Ein aufmerksamer ÖBB-Mitarbeiter beobachtete am 30. Dezember gegen 20.:15 Uhr am Bahnhofsgelände in Mauthausen zwei junge Burschen beim Beschmieren einer Betonwand. Mit orangem Lackspray sprühten die beiden die Schriftzüge “2023″ sowie “Wake UP” auf die Wand. Die alarmierte Polizei konnte zwei Burschen, einen 17-Jährigen aus Ried in der Riedmark und einen 17-Jährigen aus Asten, am Vorfallort aufgreifen. Sie werden wegen Sachbeschädigung bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.

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Zwischen Mitte Oktober und Mitte November kam es in Feldkirch zu mehreren Sachbeschädigungen durch einen Sprayer.

In der Zeit vom 14. Oktober bis 15.November 2016 ereigneten sich in Feldkirch mehrere Sachbeschädigungen. An zwölf Tatorten wurden Graffiti-Schriftzüge mit einem Lackspray auf Häuserfassaden, Türen, Fahrzeugen und Baucontainer angebracht wurden. Dabei wurden die Schriftzüge “GLOW”, “DRIP”, “HALO”, “CREW” sowie das Kürzel “V.C.” verwendet. Der Täter wurde im Oktober von einer Passantin im Bereich Reichenfeld bei der Tat überrascht und flüchtete darauf hin.

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Graffiti auf den U- Bahn- Waggons: Für die einen ist es Kunst, für die anderen einfach eine Schmiererei. Mehr als 280 Fälle zählen die Wiener Linien pro Jahr an ihren U- Bahn- Waggons – also fast jeden Tag einen, wenn man die Sonn- und Feiertage abzieht. Tendenz weiter steigend. Nun wird verstärkt kontrolliert.

Gemeinsam mit der Polizei werden nächtliche Kontrollgänge durchgeführt – so soll den Sprayern das Handwerk vermiest werden. Denn die Wiener Linien mussten 2015 mehr als 1,6 Millionen Euro für die Entfernung der Graffitis aus den Waggons aufwenden. Geld, das sich die Verantwortlichen aber von den Verursachern zurückholen, wenn es geht: Sprayer, die erwischt wurden, müssen den angerichteten Schaden begleichen. “Manche zahlen in Raten tausende Euro jedes Jahr zurück,” rechnet Pressesprecher Daniel Amann vor.

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Graffiti-Artist, Jungmutter und kreatives Multitalent Vanessa Hänsler (30) aus Mellau im WANN & WO-Porträt.

„Mit 15 habe ich angefangen mit illegalen Graffitis. Mein Freund war damals auch in der Szene. Ich habe zwar davor schon viel gezeichnet, aber da ist es dann so richtig ins Rollen gekommen“, erzählt „VanTastiq“, wie sie auch genannt wird. Mit 19 Jahren wurde sie schließlich erwischt und dem Richter vorgeführt. Dieser erkannte das Talent der jungen Frau und empfahl ihr, Grafikdesign zu studieren. „Diese Ansage hat mir geholfen, meinen Weg zu finden“, resümiert die heute erfolgreiche Unternehmerin.

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