In der Nacht von 9. auf 10. August kam es im fünften Wiener Gemeindebezirk zu einer Verfolgungsjagd zwischen Polizei und Graffiti-Sprayern.

Leserreporter Erich W. wurde in der Nacht von 9. auf 10. August auf Streifenwagen mit Blaulicht aufmerksam. Im Bereich Stöbergasse/Siebenbrunnengasse in Wien Margareten verfolgten Polizeiwagen um ca. 02.45 Uhr mehrere Personen. Laut Polizeisprecher Harald Sörös handelte es sich bei den Flüchtenden um Graffiti-Sprayer, die ein Haus in der Spengergasse besprayen wollten.

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Die digitale Revolution und die Neuzeit von Social Media hinterlässt nicht nur seine Spuren in der der Subkultur der elektronischen Musik (siehe Wie Social Media die Musikwelt für Veranstalter und DJ’s veränderte) – sondern auch in der Welt der Sprühkunst.

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Die Meinungen zu den Auswirkungen welche die Neuzeit auf die Sprühkunst hat ist auch innerhalb der Sprüher Szene polarisierend.
Nicola Harding, Doktorandin der Kriminologie an der Manchester Metropolitan University, äußerte sich kritisch in diversen online Beiträgen. Ihre Recherche und Beobachtungen zufolge wurde Graffiti vor allem von Männern aus niedrigerem sozio-ökonomischen Stand ausgeübt. So konnten sie sich ausdrücken, kommunizieren und Achtung und Anerkennung in ihrer Subkultur erlangen.

„Die reichen Kinder von Instagram haben die Graffiti-Sprüher auf dem Gewissen“

Demnach ist Sprühkunst welche auf legalem Wege durch Aufträge oder das  Anbieten von Wänden kein Graffiti. Graffiti ist Teil der Strassenkultur. Harding geht einen Schritt weiter und kritisiert „Die reichen Kinder von Instagram haben die Graffiti-Sprüher auf dem Gewissen“. Graffiti Künstler welche auf legalen Wänden sprühen, sich Aufträge sichern und Geld damit verdienen und wissen sich selbst und ihre Kunst auf Social Media Plattformen wie YouTube und Instagram zu vermarkten, erfahren viel schneller Ruhm und Aufmerksamkeit, als ein traditioneller Sprüher.

Durch Plattformen wie Amazon, kann jedermann Zubehör wie z.B: Schablonen und Vorlagen bestellen, oder sich in Cyberspace Graffiti (besprühen einer virtuellen Wand) versuchen und sich so einen Namen in der Welt der Sprühkunst zu machen. Zu Unrecht wie viele  Sprüher finden. Man müsse zuerst seinen Beitrag und Fleiß an der Wand leisten um Akzeptanz und Respekt in der Graffiti Community zu erlangen.

Stefan Wogrin, Herausgeber des österreichischen Online Sprüher Magazins SPRAYCITY.AT, beleuchtet in seinem Beitrag welchen Einfluss Social Media auf die Sprayer Community hat und welche Konsequenzen bereits spürbar sind

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Nach den Wiener Behörden nimmt nun die Szene Stellung zu Hass-Graffiti: Die einen halten sich raus, andere gehen in die Offensive gegen rechts.

Ende Mai wurde ein islamischer Währinger Gebetsraum zum zweiten Mal Ziel einer Attacke. Auf die Außenmauer der Stätte schmierten Unbekannte in roter Farbe „MOSLEMABSCHAUM“, wie die Bezirkszeitung schrieb.

Wie wir berichteten, nehmen mit der wachsenden, sich immer stärker durchmischenden Bevölkerung Hass-Graffiti auch in anderen Sprachen und mit weniger bekannten kulturellen Referenzen zu. Der Sicherheitskoordinator für Ottakring und Hernals, Polizist Siegfried Lachner, will illegale Tags und Writings allgemein verhindern. Dafür dokumentiert er sie in einem Pilotprojekt.

„Einfach ignoriert“

Stefan Wogrin vom Writing-Archiv spraycity.at ist so etwas nicht differenziert genug. Per E-Mail schreibt er The Gap: „Bei hetzerischen Parolen und Graffiti Writing handelt es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Formen von Graffiti, die oft fälschlicherweise in einen Topf geworfen werden.“

Klassischen Writern geht es demnach weder um rechte noch linke Slogans, sondern um den Fame, der mit der Verbreitung ihrer Signatur verbunden ist. Wogrin kennt aber durchaus andere Beispiele. Bereits Mitte der 1980er Jahre hätten „einige Parolensprüher“ in Wien für große Aufregung gesorgt. Mit der eigentlichen Graffiti-Writing-Szene hätten sie allerdings nichts zu tun gehabt. Heißt das, hetzerische, rassistische und sexistische Schriftzüge berühren Writer gar nicht?

Doris Statzer vom Kulturverein Levin Statzer Urban Art sagt, Hass-Graffiti würden von Graffiti-Malern „wenig wahrgenommen, manchmal übermalt oder kommentiert, oder einfach ignoriert.“ Meistens kämen diese Hassbotschaften auch gar nicht aus „der eigentlichen Graffiti- oder Street-Art-Szene,“ sei für diese darum auch uninteressant.

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Insgesamt 28 Schließfächer stehen im Innenhof des Alten Rathauses (neben der Tourist Information) täglich für Linz-Besucher zur Verfügung. Auf Initiative des Tourismusverbandes Linz wurden diese nun mit einem modernen Schließsystem ausgestattet und fallen durch das neue, bunte Graffiti-Design auf.

Die Tourist Information am Hauptplatz unterstützt Besucher mit allen wichtigen Informationen und gibt wertvolle Linz-Tipps. Einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen zusätzlich die modernen Schließfächer direkt im Zentrum der Stadt. Immer mehr Radtouristen legen einen Zwischenstopp in der Donaustadt ein und reisen dabei mit viel Gepäck an. „Die Möglichkeit ihre persönlichen Gegenstände bei einem Städtetrip in Linz sicher verstauen zu können, wird von den Gästen gerne angenommen. Gerade im Sommer ist die Auslastung der versperrbaren Kästen deswegen hoch“, meint Tourismusdirektor Georg Steiner.

Künstler und Mural-Harbor-Teammitglied Erich Willner, alias „SHED“, hat im Zuge der Modernisierung die einst grauen Kästen mit einem bunten „Visit Linz“-Schriftzug versehen. „Das kunstvolle Graffiti gibt den Schließfächern nicht nur ein individuelles Design, es beweist einmal mehr die Vielseitigkeit und Offenheit der Stadt und macht Lust auf mehr Linz-Entdeckungen!“, so Doris Lang-Mayerhofer, Linzer Stadträtin für Kultur und Tourismus.

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Frastanz (he) Auch heuer war Frastanz beim Weltspieltag dabei. Auf Initiative der Jugendhäuser konnten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Graffiti-Künstlern den Skaterplatz verschönern, Jonglieren, Frisbees werfen oder auf die Torwand zielen.

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Graffiti-Workshop

Ein Höhepunkt war der Workshop mit dem professionellen Graffiti- Künstler Domingo Mattle von Urban Arts und Alim, Praktikant im Graf Hugo bei der OJA Feldkirch. „Ziel ist ein cooler Streetballplatz, auf dem sich die Kids wieder austoben können“, so Alim. Dabei wurde die weiße Basketballfläche auf dem Skaterplatz von den Künstlern gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in Angriff genommen, um den Platz wieder in allerlei Farben, Formen und Motiven erstrahlen zu lassen. Die Details erklärt Domingo: „In der Mitte ein Mandala, dazu rundum Characters, Throwups, Tags und Pieces.“

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Einen Schaden von mehreren Tausend Euro soll ein Graffiti-Sprayer in der Nacht auf Montag bei einer Zuggarnitur im Bahnhof Saalfelden (Pinzgau) angerichtet haben. Die Polizei bittet nun um Hinweise.

Wie es in einer Aussendung der Polizei vom Dienstag heißt, habe der Unbekannte die Grafittis auf der Zuggarnitur mit dem Schriftzug „BCKS“ signiert. Man bittet nun um Hinweise zu dieser Signatur bzw. zu deren Verfasser. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizeiinspektion Saalfelden 059133 5183 entgegen genommen.

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Graffiti ist Kunst im öffentlichen Raum. Viele Städte verbieten das Sprayen rigoros, Wien dagegen setzt auf kulturelle Offenheit. Die Wienerwand ist eine legale Fläche für Graffiti-KünstlerInnen und eine Bereicherung für das Stadtbild.

Nur wenige schaffen es, einfach vorbeizugehen. Die Wienerwand am Yppenplatz in Ottakring ist der Hingucker des Grätzels. Auf ihr findet sich die ganze Bandbreite der Graffitikunst. Schriftzüge mit Namen stehen neben Fischen, einer comicinspirierten dreiohrigen Micky-Maus-Figur, Geckos und sozialen Statements. Das Besondere an dieser Wand: Jede und jeder darf hier sprayen. Es ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Es ist eine von mittlerweile sieben Wienerwänden, die von der Stadt für Graffitis zur Verfügung gestellt wurden. Grundgedanke des Projekts war es, das illegale Sprayen einzudämmen und legale Alternativen zu schaffen.

Teil der Jugendkultur

“Graffitis, obwohl meist nicht bestellt und nicht erwünscht, sind wohl die häufigste Kunstform im öffentlichen Raum. Sprayerinnen und Sprayer wollen und sollen Aufmerksamkeit erregen und ihren Themen, zum Beispiel Ungleichheit oder soziale Ungerechtigkeit, Ausdruck verleihen. Das Wiener Graffiti-Konzept soll ihnen zu mehr Anerkennung oder zumindest Akzeptanz verhelfen”, sagt Franz Kratzer vom Wiener Bildungsserver. Graffiti ist eine Ausdrucksform und die Sprayerinnen und Sprayer sind oft Kunst- oder Grafikstudierende. Was man an der Wienerwand findet, ist Kunst, aber auch sozialer Kommentar oder Kritik. Manchmal ist es auch Ausdruck des Wunsches nach gesellschaftlicher Rebellion. Für die Stadt Wien ist es ein wichtiger Teil der Jugendkultur, der sich einen Platz im öffentlichen Raum verdient hat.

Wienerwände sind für alle SprayerInnen

Die Voraussetzungen, an den Wänden zu sprayen, sind niederschwellig. Man braucht sein eigenes Equipment, muss sich in den vorgegebenen Grenzen bewegen und ist zum respektvollen Umgang miteinander verpflichtet. Die freigegebenen Wände erkennt man ganz leicht an der Taube, dem Logo der Wienerwand. Franz Kratzer erklärt den Sinn hinter dem Symbol: “Graffiti teilt dieselbe Hassliebe wie eine Taube in der Stadt. Beide sind kontroverse Bestandteile eines Stadtgefüges, da sie die Stadt auf ihre Art benutzen und beleben. Das Wiener Wappen repräsentiert die Stadt Wien als Schirmherrin, die Taube symbolisiert die Akteurinnen und Akteure und der Name Wienerwand steht für die Symbiose beider.”

Der richtige Weg

Die Wienerwände werden in der Graffitiszene sehr positiv angenommen, erklärt Stefan Wogrin von Spraycity. Auf seiner Website kann man eine fabelhafte Auswahl nationaler und internationaler Graffitis ansehen. Außerdem gibt es einen Blog, die Möglichkeit selbst Bilder hochzuladen und eine Karte, in der alle legalen Flächen in Österreich verzeichnet sind. Wogrin ist auch Herausgeber des Offline Graffiti Magazine. “In kaum einer anderen europäischen Stadt gibt es derart viele legale Graffitiflächen wie in Wien. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass eine Legalisierung von Graffiti an geeigneten Stellen der richtige Weg ist und das Stadtbild positiv verändert.” Viele Sprayerinnen und Sprayer sind froh, ihre Kunstwerke legal und ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen anfertigen zu können. Die Werke am Yppenplatz zeigen deutlich, dass hier hochbegabte Menschen am Werk sind.

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GARS/KAMP. Hört man Sarah Kupfner zu wie sie über ihre Arbeit mit Farbe, Form, Struktur und Licht spricht, bekommt man direkt Lust, sich selbst kreativ zu betätigen. Die sympathische Graffiti-Künstlerin lud Tips anlässlich ihrer Atelier-Neueröffnung ein, sich in der Welt der Sprühkunst ein wenig umzusehen.

Unter ihrem Künstlernamen „SIUZ“ ist die talentierte Garserin vielen bereits ein Begriff. Als technische Bauzeichnerin verfügt sie neben ihrer immensen Vorstellungskraft und dem offensichtlichen Talent auch über das nötige bautechnische Verständnis um ihre Arbeiten mit optimalem Ergebnis auf unterschiedlichste Flächen zu bringen. Neben Mauern, Fassaden, Leinwänden und Möbeln verleiht sie auch Handy-, CD- und Buch-Covers, Modelleisenbahnen oder Gitarren eine eigene Note. „Da gibt es kaum Grenzen“, lacht die Künstlerin, „auf Kundenwünsche gehe ich sehr individuell ein.“

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Bezirk Lend – Vier Wiener stehen im Verdacht, Freitagfrüh, 10. Februar 2017, eine Hausmauer mit schwarzem Lack besprüht zu haben. Sie werden angezeigt.

Gegen 01:00 Uhr besprühten vorerst unbekannte Täter eine Hausmauer am Lendkai mit dem Schriftzug „KARAT 90“. Ein Anrainer beobachtete dies und verständigte die Polizei. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung wurden die vier Tatverdächtigen aus Wien,16, 17, und zwei 19-Jährige, im Stadtgebiet von Graz ausgeforscht und festgenommen.

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