Wenn alte Graffitis abgespachtelt werden, verwertet Cornelia Voglmayr den Abfall zu Accessoires.

Graffiti – selbst legale – sind vergänglich. Eine Wiener Künstlerin “verewigt” aber Teile der bunten Malereien in handgefertigtem Schmuck: Cornelia Voglmayr sammelt Farbschichten von abgespachtelten Graffitiwänden, um diese zu Anhängern, Ohrringen, Ringen und Armbändern weiterzuverarbeiten.

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Die Graffiti im Linzer Hafen wurden diese Woche um zwei große Werke bereichert: Um die “Translucent Serpent” (Bild links oben) und um den Zyklus “Die vier Jahrenzeiten” (re. Bild).

Nychos ist unter den Graffiti-Künstlern ein Star. Bevor der gebürtige Grazer in den Linzer Hafen kam, um in der vergangenen Woche das 900-Quadratmeter-Bild “Translucent Serpent” zu sprayen, hat er sechs ähnlich große Flächen in sieben Wochen gemalt. Eine in Bangkok, eine in New York und eine in Los Angeles. “Er fliegt die ganze Zeit um die Welt, er ist unglaublich schnell. Er ist ein Weltstar, er ist auf den Kunstmessen in Basel und in Miami, er wird international hofiert, aber bei uns kennt ihn kaum jemand”, sagt Leonhard Gruber. Der 41-Jährige, der aus Ried im Innkreis stammt, führt die Geschäfte der Linzer Hafengalerie, des Muralharbor. “Nychos ist auf Anatomiestudien spezialisiert, die technisch sehr anspruchsvoll sind. Allein auf Instagram hat er 400.000 Follower.”

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Ein bisher unbekannter „Sprayer“ beschmierte am Mittwoch in Deutschkreutz, Bezirk Oberpullendorf, einen auf dem Bahnhof stehenden Waggon einer Zugsgarnitur der der ÖBB mit Graffiti. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt.

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Der heimische Street-Art-Künstler Nychos im Interview über Puber, die Graffiti-Szene und XXL-Wandmalereien.

ährend  Sprayer wie Puber, der soeben erneut verhaftet wurde, als Vandalen bezeichnet werden, haben sich einige Street-Art-Künstler in die international angesehene Kunstszene gesprüht. Nychos ist einer von ihnen.  Der gebürtige Steirer ist das  Aushängeschild der heimischen Szene und ein viel beschäftigter Mann.

Von Wien aus bereist er die ganze Welt, um auf Einladung, also ganz legal, graue Hausmauern zu  besprühen.  Seine bis zu 20 Meter hohen und 50 Meter breiten  Anatomiestudien von Tieren  sind sein Markenzeichen. Man findet sie in New York,  San Francisco,  Singapur, São Paulo und Wien, wo Nychos mit „Rabbit Eye Movement“ auch eine Galerie betreibt.

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Verdacht des Fahrradiebstahls. Bei dem Sprayer bestehe Fluchtgefahr.

Der als Sprayer “Puber” bekannt gewordene Renato S. (31) wurde nun in Untersuchungshaft genommen. Vorerst geht es ausschließlich um den Verdacht des Fahrradiebstahls. Wie berichtet, war der Schweizer mit brasilianischen Wurzeln am Dienstag nach einer Graffitiaktion in Wien-Margareten festgenommen worden.

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31-jähriger Schweizer Sprayer dürfte schon seit Monaten wieder in Wien aktiv sein.

Der berühmt-berüchtigte Graffiti-Sprayer “Puber” ist zurück. Dienstag Früh wurde der Schweizer mit brasilianischen Wurzeln, wie berichtet, in Wien-Margareten festgenommen. Der Vorwurf lautet Verdacht auf Fahrraddiebstahl und Sachbeschädigung. Renato S. (31) droht damit neuerlich eine Haftstrafe. S. dürfte mit zwei weiteren Männern dabei gewesen sein, eine Lärmschutzwand der ÖBB in Favoriten zu besprayen. Bei S. fand man Spraydosen.

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Der Schweizer ist am Dienstag in Wien-Margareten auf frischer Tat ertappt worden.

Er hat es schon wieder getan – und ist erwischt worden. Dienstag, in den frühen Morgenstunden, hat die Wiener Polizei den Schweizer Sprayer Puber in Wien-Margareten festgenommen, berichtet Polizeisprecher Roman Hahslinger. Der Mann aus Zürich mit brasilianischen Wurzeln soll gerade dabei gewesen sein, sein Tag auf eine Lärmschutzwand der ÖBB am Margaretengürtel zu sprayen, als er einer Polizeistreife auffiel. Die Beamten waren wegen vermehrter Fahraddiebstähle in der Gegend unterwegs.

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Deutscher besprühte mehrere Züge in Wiens Untergrund. Millionenschaden für Betreiber.

Ein lästiger “Gast” der Wiener Linien sorgt derzeit im Internet für Furore in der Graffitiszene. Der vermutliche Deutsche hat ein Video veröffentlicht, dass ihm bei Spray-Attacken auf mehrere U-Bahnzüge zeigt. “Aktor”, wie er sich nennt, dürfte schon seit Längerem aktiv sein: Im Internet finden sich Bilder von ihm vom November 2013.

Die Aktionen des Deutschen sind wenig kunstvoll. Man sieht eigentlich nur so genannte Tags – Namensschriftzüge. Dabei dürfte der Mann Unterstützung haben: Zumindest ein weiterer Sprayer ist auf dem Video zu sehen, und natürlich gibt es auch einen eigenen Kameramann. Wie aktuell das Video ist, ist unklar. Der Sprayer ist teilweise in kurzer Hose und mit nacktem Oberkörper zu sehen, was eher auf einen Tatzeitpunkt im Sommer schließen lässt.

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Der französische Fotorealismuskünstler Youri Cansell und sein deutscher Kollege Andreas Pistner im Gespräch.

Wie haben sich Ihre Leidenschaft  für die Graffitikunst und Ihr Können entwickelt?

Andreas Pistner: Noch bevor ich diese Kunstrichtung überhaupt kennenlernte, habe ich Namen für  imaginäre Metalbands erfunden und dann auch Schriftzüge für diese entworfen. Deswegen haben auch meine ersten „Styles“ diesen spitzen Charakter, den man aus dieser Musikszene kennt. Später war ich auf der Fachoberschule für Gestaltung in Würzburg, danach habe ich mein Diplom in Illustration abgeschlossen.
Youri Cansell: Ich bin darin so gut geworden, weil ich versucht habe, jeden Tag dieselbe Motivation und Energie beizubehalten, die mich erst überhaupt einmal an die Wand gebracht hat. Ich wollte mich einfach weiterentwickeln. Sicherlich hat das auch mit Übung zu tun, aber die mentale Einstellung spielt eine große Rolle.

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Die Agentur common walls und die Galerie Inoperable vermitteln Künstler, die das Stadtbild mit bunter Farbe neu beleben.

Graffiti kann vieles sein: Aneignung von Raum, ein Ausdruck persönlicher Freiheit, Kunst, mutwillige Zerstörung, politisches Statement oder ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Kaum eine andere Kunstrichtung polarisiert wie diese. Ihre Ursprünge hat sie in den frühen 70er-Jahren. Im Stadtteil Brooklyn (New York) rebellierten Jugendliche gegen die schlechte Wirtschaftssituation und reagierten sich an abgestellten Zügen ab. Frei sein, dem Ego Raum geben und „laut“ den eigenen Namen oder ein Pseudonym in „bombings“ (3-D-Schriftzüge) auf  Flächen bannen, die von vielen gesehen werden, waren ihre Absichten. Das Ziel war und ist bis heute: die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen.

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