Der Stubaier Graffiti-Künstler “Sketch” hat bei der Lawinengalerie kurz vor dem Gletscher ein Graffiti gemalt.

NEUSTIFT (kr). Rund 20 Meter lang präsentiert sich seit kurzem das farbenfrohe Graffiti, das die Lawinengalerie kurz vor dem Stubaier Gletscher ziert. Gemalt wurde das Kunstwerk vom Stubaier Graffiti-Künstler “Sketch”.

Spitze Formen

Das farbenfrohe Kunstwerk zeigt einen Fuchs und Bergspitzen. Die Motive bestehen aus spitzen Formen, die an die Bergspitzen der umliegenden Berge erinnern. Sketch: “Und genau damit schließt sich der Kreis: Spitze Formen, die Bergspitzen und einen Fuchs formen und wiederum in der Umgebung der Berge platziert sind.”
Man kann sowohl Elemente klassischer Graffiti-Kunst als auch realistische erkennen. Und genau diese Mischung zeigt den ganz speziellen und wirklich einzigartigen Stil des 22-jährigen Künstlers.
In ganz Europa
Bereits seit sechs Jahren ist er in der Szene künstlerisch tätig. Und das nicht nur in Tirol, sondern in ganz Europa – dort führt er Auftrags- als auch freie Arbeiten durch. In der Szene ist es wichtig, dass man seine ganz eigene Handschrift entwickelt. “Auf meinen Reisen durch Europa und die Welt hole ich mir die Inspiration für meine eigenen Graffitis”, so Sketch.

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Die digitale Revolution und die Neuzeit von Social Media hinterlässt nicht nur seine Spuren in der der Subkultur der elektronischen Musik (siehe Wie Social Media die Musikwelt für Veranstalter und DJ’s veränderte) – sondern auch in der Welt der Sprühkunst.

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Die Meinungen zu den Auswirkungen welche die Neuzeit auf die Sprühkunst hat ist auch innerhalb der Sprüher Szene polarisierend.
Nicola Harding, Doktorandin der Kriminologie an der Manchester Metropolitan University, äußerte sich kritisch in diversen online Beiträgen. Ihre Recherche und Beobachtungen zufolge wurde Graffiti vor allem von Männern aus niedrigerem sozio-ökonomischen Stand ausgeübt. So konnten sie sich ausdrücken, kommunizieren und Achtung und Anerkennung in ihrer Subkultur erlangen.

„Die reichen Kinder von Instagram haben die Graffiti-Sprüher auf dem Gewissen“

Demnach ist Sprühkunst welche auf legalem Wege durch Aufträge oder das  Anbieten von Wänden kein Graffiti. Graffiti ist Teil der Strassenkultur. Harding geht einen Schritt weiter und kritisiert „Die reichen Kinder von Instagram haben die Graffiti-Sprüher auf dem Gewissen“. Graffiti Künstler welche auf legalen Wänden sprühen, sich Aufträge sichern und Geld damit verdienen und wissen sich selbst und ihre Kunst auf Social Media Plattformen wie YouTube und Instagram zu vermarkten, erfahren viel schneller Ruhm und Aufmerksamkeit, als ein traditioneller Sprüher.

Durch Plattformen wie Amazon, kann jedermann Zubehör wie z.B: Schablonen und Vorlagen bestellen, oder sich in Cyberspace Graffiti (besprühen einer virtuellen Wand) versuchen und sich so einen Namen in der Welt der Sprühkunst zu machen. Zu Unrecht wie viele  Sprüher finden. Man müsse zuerst seinen Beitrag und Fleiß an der Wand leisten um Akzeptanz und Respekt in der Graffiti Community zu erlangen.

Stefan Wogrin, Herausgeber des österreichischen Online Sprüher Magazins SPRAYCITY.AT, beleuchtet in seinem Beitrag welchen Einfluss Social Media auf die Sprayer Community hat und welche Konsequenzen bereits spürbar sind

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Presseaussendung der Polizei Tirol

Schwere Sachbeschädigung am Bahnhof Lienz

Unbekannte Graffiti-Sprayer richteten in der Nacht zum 23.07.2017 an einem Zug am Bahnhof Lienz einen schweren Schaden an. Sie sprühten die gesamte Länge der Außenwand und die Scheiben eines Triebwagens mit 2 bunten Graffiti an. Die Schadenshöhe beläuft sich auf einen 4-stelligen Eurobetrag.

Bearbeitende Dienststelle: PI Lienz
TelNummer: 059133-7230

Presseaussendung
vom 23.07.2017, 17:43 Uhr

Quelle: polizei.gv.at


Nach den Wiener Behörden nimmt nun die Szene Stellung zu Hass-Graffiti: Die einen halten sich raus, andere gehen in die Offensive gegen rechts.

Ende Mai wurde ein islamischer Währinger Gebetsraum zum zweiten Mal Ziel einer Attacke. Auf die Außenmauer der Stätte schmierten Unbekannte in roter Farbe „MOSLEMABSCHAUM“, wie die Bezirkszeitung schrieb.

Wie wir berichteten, nehmen mit der wachsenden, sich immer stärker durchmischenden Bevölkerung Hass-Graffiti auch in anderen Sprachen und mit weniger bekannten kulturellen Referenzen zu. Der Sicherheitskoordinator für Ottakring und Hernals, Polizist Siegfried Lachner, will illegale Tags und Writings allgemein verhindern. Dafür dokumentiert er sie in einem Pilotprojekt.

„Einfach ignoriert“

Stefan Wogrin vom Writing-Archiv spraycity.at ist so etwas nicht differenziert genug. Per E-Mail schreibt er The Gap: „Bei hetzerischen Parolen und Graffiti Writing handelt es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Formen von Graffiti, die oft fälschlicherweise in einen Topf geworfen werden.“

Klassischen Writern geht es demnach weder um rechte noch linke Slogans, sondern um den Fame, der mit der Verbreitung ihrer Signatur verbunden ist. Wogrin kennt aber durchaus andere Beispiele. Bereits Mitte der 1980er Jahre hätten „einige Parolensprüher“ in Wien für große Aufregung gesorgt. Mit der eigentlichen Graffiti-Writing-Szene hätten sie allerdings nichts zu tun gehabt. Heißt das, hetzerische, rassistische und sexistische Schriftzüge berühren Writer gar nicht?

Doris Statzer vom Kulturverein Levin Statzer Urban Art sagt, Hass-Graffiti würden von Graffiti-Malern „wenig wahrgenommen, manchmal übermalt oder kommentiert, oder einfach ignoriert.“ Meistens kämen diese Hassbotschaften auch gar nicht aus „der eigentlichen Graffiti- oder Street-Art-Szene,“ sei für diese darum auch uninteressant.

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Bezirk Eferding

Ein bislang unbekannter Täter besprühte am 22. Juli 2017 in der Zeit zwischen 1:30 Uhr und 4 Uhr in Eferding eine am LILO-Bahnhof abgestellte Triebwagengarnitur mit den Schriftzügen “Crime LONT” “LONT” “HOLUP” und signierte das Graffiti mit “Holup 2017″. Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Presseaussendung
vom 22.07.2017, 12:07 Uhr

Quelle: www.polizei.gv.at


Presseaussendung der Polizei Salzburg

In Bürmoos beschädigten bislang unbekannte Täter in der Nacht auf den 12. Juli 2017 zwei Container und eine Mauer, indem sie Graffitis mit dem Motiv “1 UP 2017″ auf die Objekte aufsprayten.

Die Höhe des dabei verursachten Sachschadens ist derzeit noch nicht abschätzbar.

Presseaussendung
vom 14.07.2017, 19:40 Uhr

Quelle: www.polizei.gv.at


In der Montagnacht beschmierten Unbekannte vier Waggons der Feistritztalbahn. Die teure und aufwendige Reinigung kann erst nach der Saison durchgeführt werden.

Mit einem unerfreulichen Entdeckung begann für Alexandra Schönauer, Geschäftsführerin der Feistritztalbahn, just jener Tag, an dem sich Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer zu einer Bummelzugfahrt angesagt hatte.

Unbekannte Schmierfinken hatten in Birkfeld in der Montagnacht vier Waggons mit riesigen Schriftzügen verunstaltet. “Früher waren es wenigstens politische Botschaften”, erinnert sich Schönauer. “‘Holz’” und ‘Sorry’”, wie die Schriftzüge lauten, “sind jetzt halt auch nicht sehr kreativ”.

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Insgesamt 28 Schließfächer stehen im Innenhof des Alten Rathauses (neben der Tourist Information) täglich für Linz-Besucher zur Verfügung. Auf Initiative des Tourismusverbandes Linz wurden diese nun mit einem modernen Schließsystem ausgestattet und fallen durch das neue, bunte Graffiti-Design auf.

Die Tourist Information am Hauptplatz unterstützt Besucher mit allen wichtigen Informationen und gibt wertvolle Linz-Tipps. Einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen zusätzlich die modernen Schließfächer direkt im Zentrum der Stadt. Immer mehr Radtouristen legen einen Zwischenstopp in der Donaustadt ein und reisen dabei mit viel Gepäck an. „Die Möglichkeit ihre persönlichen Gegenstände bei einem Städtetrip in Linz sicher verstauen zu können, wird von den Gästen gerne angenommen. Gerade im Sommer ist die Auslastung der versperrbaren Kästen deswegen hoch“, meint Tourismusdirektor Georg Steiner.

Künstler und Mural-Harbor-Teammitglied Erich Willner, alias „SHED“, hat im Zuge der Modernisierung die einst grauen Kästen mit einem bunten „Visit Linz“-Schriftzug versehen. „Das kunstvolle Graffiti gibt den Schließfächern nicht nur ein individuelles Design, es beweist einmal mehr die Vielseitigkeit und Offenheit der Stadt und macht Lust auf mehr Linz-Entdeckungen!“, so Doris Lang-Mayerhofer, Linzer Stadträtin für Kultur und Tourismus.

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Das „Internationale Graffiti & Street Art Festival“ endete mit der Eröffnung einer „Open Art Gallery“.

Die Finissage des siebenten Jugendkulturfestivals in Fürstenfeld war zugleich auch die Eröffnung einer „Open Art Gallery“. Ehe Kulturreferent Hermann Großschedl Festivalleiter Norbert Lipp und die Künstler auf der Bühne im Pfeilburghof begrüßte, besuchte bereits eine Vielzahl an kunstinteressierten Gästen die öffentliche Galerie auf dem benachbarten Ertlberg. Dort bleiben bis Ende August 26 Plakatwände ausgestellt, welche von weltweit erfolgreich agierenden “Sprayern”, dem Österreicher “HNRX”, dem Briten “Thisone”, dem Spanier “Koctel”, den beiden Deutschen „Loomit“ und „Guido Zimmermann“ sowie den Schweizern „Drü Egg“ und „Chromeo“ gemeinsam mit Absolventen der HTBLVA Graz Ortweinschule mit opulenten und farbenforhen Graffitis kunstvoll in Szene gesetzt wurden. Ebenso hinterließen die Künstler an Mauern in der Stiegengasse, in der Jahnstraße, in der Burgenlandstraße und beim NMS-Sportplatz mit großflächigen Blickfängen eindrucksvoll ihre Spuren.

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Der Fuchs fühlt sich wohl, egal wohin es ihn treibt, ob an den Rand der Stadt oder hinauf zum Gletscher. In dieser Eigenschaft ist er dem Tiroler nicht unähnlich, weil der sich genauso von Talkesseln bis in die Berge ausbreitet. Der Fuchs hat es gut, er wandert querfeldein, der Mensch braucht Straßen und Tunnel, graue Straßen und fade Tunnel.

Muss das sein? Nein, dachte sich dieser Graffiti-Sprayer, der wie viele seiner Berufskollegen anonym bleiben und nur seinen Künstlernamen „Sketch“ verraten will. In der letzten Lawinengalerie vor dem Parkplatz der Stubaier Gletscherbahnen vollendet er soeben sein Werk. „Graffiti sind eher ein urbanes Thema, aber ich wollte es schon immer hinauf in die Berge holen“, erzählt der gebürtige Stubaier von seiner Idee, mit der er die Betreiber der Gletscherbahnen begeistern konnte. Und anscheinend auch Ziegen, die im Hintergrund vorbeischauen. „Das hat was Surreales“, freut er sich über die ersten Bewunderer von Fuchs und Bergpanorama.

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