Presseaussendung der Polizei Kärnten

Sachbeschädigung in der Gemeinde Techelsberg

Im Zeitraum vom 10.03.2017 bis zum 17.03.2017 haben bisher unbekannte Täter eine neben der Südbahnstrecke westlich der Haltestelle in Töschling, Gemeinde Techelsberg, Bezirk Klagenfurt, angebrachte Lärmschutzwand durch mehrere Graffiti verunstaltet.
Die genaue Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.

Presseaussendung
vom 21.03.2017, 18:32 Uhr

Quelle: www.polizei.gv.at


Seine “künstlerische Ader” wollte ein Maturaschüler aus St. Pölten ausleben. Aber nicht auf einer Leinwand, sondern an der Dreifaltigkeitssäule am Rathausplatz der Landeshauptstadt, am Bahnhof, auf Garagentoren, Brücken und an Hauswänden.

Markenzeichen war sein Vorname in Form eines Strichcodes. Der Jugendliche wurde bei seinen Streifzügen entdeckt und angezeigt. 15 Sachbeschädigungen konnten dem aktiven Graffiti-Sprayer nachgewiesen werden. Sein prominentestes Ziel war die Dreifaltigkeissäule.

Aber den größten Schaden (11.700 Euro) richtete er an ÖBB-Einrichtungen an: am Bahnhof, auf Brücken, Garagentoren und Unterführungen. Auch Geschäfte und Hausbesitzer kamen zum Handkuss.

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Presseaussendung der Polizei Kärnten

Ein 16-jähriger Schüler aus Klagenfurt wurde am 17. März 2017 um 13:00 Uhr dabei beobachtet, wie er in der Straßenunterführung der Kohldorfer Straße, das dortige Mauerwerk in dem Ausmaß von ca. 3mx2m, mit Lackspray besprühte. Die verständigte Polizei konnte den Schüler unweit des Tatortes anhalten. Vor der polizeilichen Anhaltung entledigte er zwei Spraydosen. Diese warf er seitlich auf den Straßenrand in eine Wiese. Mit dem Sachverhalt konfrontiert zeigte sich der Beschuldigte jedoch sofort geständig. Er wird angezeigt.

Presseaussendung
vom 17.03.2017, 17:56 Uhr

Quelle: polizei.gv.at


The two German graffiti artists Daim and Seak leave their traces all over the world-their works can be marveled at in several galleries and museums.

ORF / 25 – Das Magazin (2004)

Das Video dazu gibt es hier.


LINZ. Wenn Erich Willner die Spraydose zur Hand nimmt, um seine Kunst großflächig sichtbar zu machen, dann heißt er “Shed”, ist Teil der Lords-Crew.

Der in Linz lebende 36-jährige Graffitisprayer und Mural-Artist ist eine der Großen der Szene. So gesehen ist es keine Überraschung, dass er den Kreis jener 18 Künstler anführt, die für die Ausstellung “We Are The Robots” in der Galerie der Vereinigung Kunstschaffender Oberösterreich seine Visionen umgesetzt hat. “Shedinator” nennt sich sein Roboter-Werk, das hier zu sehen ist. In einer Ausstellung von Werken, die sich als Schnittstelle zwischen Kunst und Comic versteht.

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Unbekannte Täter haben zwischen dem 10. und dem 13. März ein Nebengebäude der Seesportanlage Hard mit Graffiti besprüht. Die Höhe des Sachschadens ist bislang unbekannt.

Die Täter haben laut Polizei im Zeitraum zwischen dem 10. März, 12.00 Uhr, und dem 13. März, 8.00 Uhr zugeschlagen. Sie beschmierten eine Eternitwand des Nebengebäudes mit den Schriftzügen „GHOST“, „NWO“, „S“ und „Brain“.

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Einen Schaden von mehreren Tausend Euro soll ein Graffiti-Sprayer in der Nacht auf Montag bei einer Zuggarnitur im Bahnhof Saalfelden (Pinzgau) angerichtet haben. Die Polizei bittet nun um Hinweise.

Wie es in einer Aussendung der Polizei vom Dienstag heißt, habe der Unbekannte die Grafittis auf der Zuggarnitur mit dem Schriftzug „BCKS“ signiert. Man bittet nun um Hinweise zu dieser Signatur bzw. zu deren Verfasser. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizeiinspektion Saalfelden 059133 5183 entgegen genommen.

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Graffiti ist Kunst im öffentlichen Raum. Viele Städte verbieten das Sprayen rigoros, Wien dagegen setzt auf kulturelle Offenheit. Die Wienerwand ist eine legale Fläche für Graffiti-KünstlerInnen und eine Bereicherung für das Stadtbild.

Nur wenige schaffen es, einfach vorbeizugehen. Die Wienerwand am Yppenplatz in Ottakring ist der Hingucker des Grätzels. Auf ihr findet sich die ganze Bandbreite der Graffitikunst. Schriftzüge mit Namen stehen neben Fischen, einer comicinspirierten dreiohrigen Micky-Maus-Figur, Geckos und sozialen Statements. Das Besondere an dieser Wand: Jede und jeder darf hier sprayen. Es ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Es ist eine von mittlerweile sieben Wienerwänden, die von der Stadt für Graffitis zur Verfügung gestellt wurden. Grundgedanke des Projekts war es, das illegale Sprayen einzudämmen und legale Alternativen zu schaffen.

Teil der Jugendkultur

“Graffitis, obwohl meist nicht bestellt und nicht erwünscht, sind wohl die häufigste Kunstform im öffentlichen Raum. Sprayerinnen und Sprayer wollen und sollen Aufmerksamkeit erregen und ihren Themen, zum Beispiel Ungleichheit oder soziale Ungerechtigkeit, Ausdruck verleihen. Das Wiener Graffiti-Konzept soll ihnen zu mehr Anerkennung oder zumindest Akzeptanz verhelfen”, sagt Franz Kratzer vom Wiener Bildungsserver. Graffiti ist eine Ausdrucksform und die Sprayerinnen und Sprayer sind oft Kunst- oder Grafikstudierende. Was man an der Wienerwand findet, ist Kunst, aber auch sozialer Kommentar oder Kritik. Manchmal ist es auch Ausdruck des Wunsches nach gesellschaftlicher Rebellion. Für die Stadt Wien ist es ein wichtiger Teil der Jugendkultur, der sich einen Platz im öffentlichen Raum verdient hat.

Wienerwände sind für alle SprayerInnen

Die Voraussetzungen, an den Wänden zu sprayen, sind niederschwellig. Man braucht sein eigenes Equipment, muss sich in den vorgegebenen Grenzen bewegen und ist zum respektvollen Umgang miteinander verpflichtet. Die freigegebenen Wände erkennt man ganz leicht an der Taube, dem Logo der Wienerwand. Franz Kratzer erklärt den Sinn hinter dem Symbol: “Graffiti teilt dieselbe Hassliebe wie eine Taube in der Stadt. Beide sind kontroverse Bestandteile eines Stadtgefüges, da sie die Stadt auf ihre Art benutzen und beleben. Das Wiener Wappen repräsentiert die Stadt Wien als Schirmherrin, die Taube symbolisiert die Akteurinnen und Akteure und der Name Wienerwand steht für die Symbiose beider.”

Der richtige Weg

Die Wienerwände werden in der Graffitiszene sehr positiv angenommen, erklärt Stefan Wogrin von Spraycity. Auf seiner Website kann man eine fabelhafte Auswahl nationaler und internationaler Graffitis ansehen. Außerdem gibt es einen Blog, die Möglichkeit selbst Bilder hochzuladen und eine Karte, in der alle legalen Flächen in Österreich verzeichnet sind. Wogrin ist auch Herausgeber des Offline Graffiti Magazine. “In kaum einer anderen europäischen Stadt gibt es derart viele legale Graffitiflächen wie in Wien. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass eine Legalisierung von Graffiti an geeigneten Stellen der richtige Weg ist und das Stadtbild positiv verändert.” Viele Sprayerinnen und Sprayer sind froh, ihre Kunstwerke legal und ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen anfertigen zu können. Die Werke am Yppenplatz zeigen deutlich, dass hier hochbegabte Menschen am Werk sind.

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Beamte aus Bad Ischl legen zwei Verdächtigen, die im November 2016 einen Pkw-Einbruchsdiebstahl und im Februar 2017 zahlreiche Sachbeschädigungen verübt haben, das Handwerk. Verursacher der “Wind”-Graffiti weiter nicht bekannt. Faschingszeit war inpunkto Vandalismus “gewohnt gesittet”

BAD ISCHL. Künstlerisch, farbenfroh und oftmals auch gesellschaftskritisch – Graffiti werden von ihren Erschaffern als friedliche Rebellion angesehen. Meist befinden sie sich jedoch an Stellen, wo sie sich nicht befinden sollten: an Wänden und Fassaden von Eigentümern, die über die Verschandelung nicht erfreut sind. Und dann wird aus Kunst plötzlich Vandalismus. Auch im Salzkammergut ist das immer wieder ein Thema. Vorige Woche gelang es der Polizei von Strobl und Bad Ischl, zwei Verdächtige auszuforschen, die am 19. Februar mehrere Objekte in Strobl und St. Wolfgang sowie am 23. Februar in Bad Ischl verunstaltet hatten. “Bei dem einen Verdächtigen handelt es sich um einen schon Amtsbekannten aus St. Gilgen”, heißt es bei der Polizeiinspektion Bad Ischl. “Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten in dessen Zimmer gebrauchte Spraydosen, angefertigte Handskizzen, Suchtmittelreste/-utensilien sowie Gegenstände aus einem Pkw-Einbruch im November 2016 in Strobl sichergestellt werden.” Nachdem er die Taten vorerst abgestritten hatte, sei er schließlich geständig gewesen. Als Mittäter konnte zudem ein Strobler ausgeforscht werden. “Vor allem durch Hinweise aus der Bevölkerung ist uns dieser Ermittlungserfolg gelungen”, heißt es weiter.

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GARS/KAMP. Hört man Sarah Kupfner zu wie sie über ihre Arbeit mit Farbe, Form, Struktur und Licht spricht, bekommt man direkt Lust, sich selbst kreativ zu betätigen. Die sympathische Graffiti-Künstlerin lud Tips anlässlich ihrer Atelier-Neueröffnung ein, sich in der Welt der Sprühkunst ein wenig umzusehen.

Unter ihrem Künstlernamen „SIUZ“ ist die talentierte Garserin vielen bereits ein Begriff. Als technische Bauzeichnerin verfügt sie neben ihrer immensen Vorstellungskraft und dem offensichtlichen Talent auch über das nötige bautechnische Verständnis um ihre Arbeiten mit optimalem Ergebnis auf unterschiedlichste Flächen zu bringen. Neben Mauern, Fassaden, Leinwänden und Möbeln verleiht sie auch Handy-, CD- und Buch-Covers, Modelleisenbahnen oder Gitarren eine eigene Note. „Da gibt es kaum Grenzen“, lacht die Künstlerin, „auf Kundenwünsche gehe ich sehr individuell ein.“

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