Die Meinung der Bevölkerung ist zwiegespalten – das Gesetz deutlich. Steppenwolf erläutert die Thematik.

ST. PÖLTEN/WILHELMSBURG. Man sieht sie fast überall – Graffitis. Egal ob auf Laternen oder Zügen, so mancher Graffiti-Künstler hinterlässt seine Spuren an nicht erlaubten Flächen. Wie steht die Bevölkerung dazu – zählen Graffitis als Kunst? “Kommt darauf an. Ich finde, dass manche durchaus schön sind, aber überall muss es nicht sein”, so Nadine Andre.

Künstler und Vandalen

Das Jugendzentrum Steppenwolf in der Herzogenburger Straße bietet Jugendlichen ein breites Spektrum an Freizeitangeboten, unter anderem auch Events zum Thema Graffiti. „Dem Jugendzentrum ist es ein großes Anliegen, einerseits das Bedürfnis der Jugendlichen nach ‘streetart’ zu unterstützen und andererseits den Vandalismus einzudämmen, indem wir den Jugendlichen seit Jahren die Möglichkeit geben, das Haus des Jugendzentrums innen und außen immer wieder neu zu gestalten. Wir organisieren alle zwei Jahre ein Graffiti-Event, bei dem Jugendliche das Handwerk erlernen und bei dem wir auf die Regeln der ‘Szene’ hinweisen. Diese sind eine Art Ehrenkodex. In St. Pölten gibt es eine legale Wand, die aufgrund von Interventionen des Jugendzentrums und von Martin Fuchs (Leiter Bäder), sowie mit Zustimmung des Bürgermeisters, freigegeben werden konnte. Diese befindet sich entlang des Sommerbades und wird von den Sprayern verwaltet. Das Jugendzentrum hat den ,overview‘ und greift ein, wenn die Regeln über Inhalt und Umgang nicht eingehalten werden”, so Barbara Obernigg, Leiterin des Jugendzentrums. Immer wieder würden sich Schulen oder Privatpersonen melden, die entweder Workshops veranstalten oder Mauern gestaltet haben wollen. “Dieses positive Interesse hat die Graffitikunst aus der Illegalität gehoben und trennt die Gruppe der ‘Künstler’ von den ‘Vandalen’. Wie in anderen Bereichen gibt es vereinzelt Menschen, die im öffentlichen Raum ihre Zeichen setzen ,müssen‘. Die ,Szene‘ ist nicht glücklich darüber, denn damit wird ihr Ruf zerstört”, klärt Obernigg auf

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Der Donaukanal, der “Wiener Arm” des ehemals weitverzweigten Flusssystems der Donau, war der Lebensnerv, das verbindende und trennende Element in der Entwicklung Wiens zur Donaumetropole. Heute ist der Donaukanal nicht nur Anlegestellte der Schiffstation „Wien City“, von der aus der Twin City Liner nach Bratislava fährt, sondern auch ein beliebter Treffpunkt von Stadtbewohnern und Besuchern, die im Sommer die unzähligen Outdoor-Lokale nutzen wollen.

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Das Video dazu gibt es hier.


Eine Graffiti-Gruppe hat die Tiroler Berge für ihre Tätigkeiten entdeckt. Ihre Hinterlassenschaften sind auf Gipfelkreuzen oder Wegweisern zu finden. Beim Alpenverein zeigt man sich davon wenig begeistert.

Viele Bergsteiger werden in letzter Zeit gerätselt haben, was der Schriftzug „FOVS“ bedeuten soll, der immer zahlreicher auf Gipfelkreuzen, Steinen und auch Felsen auftaucht. Offensichtlich will mit diesem Schriftzug eine Graffiti-Gruppe Aufmerksamkeit erregen. FOVS dürfte dabei ein Kürzel für „For overall visual satisfaction“ sein, zu deutsch „zur allgemeinen visuellen Befriedigung“.

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Ganz legal dürfen sich derzeit Graffiti- Sprayer am Baustellen- Areal rund um die Rauchmühle austoben. Denn dort entsteht gerade die längste Graffitiwand der Stadt – erste quietschbunte Bildchen können bereits bewundert werden. Damit wird nicht nur Kunst gefördert, sondern auch verbotene Schmierereien eingedämmt.

Hinter der Idee steckt Salzburgs Jugendbeauftragte Veronika Horn. Sie ist seit einiger Zeit in der ganzen Stadt unterwegs auf der Suche nach geeigneten Flächen für die Künstler.
Jugendbeauftragte animiert zum Mitmachen

Zehn Stück gibt es davon bereits, wie etwa das Toilettenhäuschen im Volksgarten oder die Unterführung an der Alpenstraße. “Ich finde das eine ganz wunderbare Sache”, kommentiert Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer (SPÖ), denn zum einen werden auf diese Weise kahle Betonwände verschönert und zum anderen werden so illegalen Schmierereien eingedämmt. Denn Mitgestalten darf im Prinzip jeder: Die Stadt finanziert über das Jugendbüro regelmäßig entsprechende Graffiti- Workshops mit Schulklassen, Jugendgruppen sowie bei Stadtteil- und Parkfesten.

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LINZ. Die Linzer Hafengalerie startete als Spielplatz für Graffiti-Künstler und hat sich mittlerweile zur viel bestaunten und besuchten städtischen Attraktion gemausert.

Man kann Mural Harbor dazu sagen. Oder einfach nur Hafengalerie. Egal wie. Bemerkenswert bleibt das, was da im Linzer Handelshafen seit knapp sechs Jahren gewachsen ist, auf jeden Fall. Und mittlerweile hat die Graffiti-Kunst auf den riesigen Hallenflächen eine stetig wachsende Fangemeinde gefunden.

Leonhard Gruber, Mann der ersten Stunde und bis heute eine treibende Kraft und wichtige Anlaufstelle in der Hafengalerie, bringt es mit einem Lachen auf den Punkt: “Die Lackdosen-Intoleranz wird immer weniger.” Will heißen: Graffiti-Kunst kommt aus dem Untergrund ins Rampenlicht.

Dabei folgten der gebürtige Innviertler und seine Mitstreiter gar keiner Vision, als die spezielle Galerie die ersten Zeichen an Hallenfassaden sichtbar machte. “Wir haben es keineswegs im Kopf gehabt, hier der Graffiti-Kunst einen Raum zur Entfaltung zu geben”, erinnert sich Gruber. “Es ist am Anfang sogar ein wenig zur Qual geworden, wie wir gemerkt haben, dass wir Führungen machen müssen, weil die Nachfrage so groß geworden ist.” Allein von April bis Juni wurden rund 4000 Besucher gezählt.

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Am 23.08.2017 gegen 00:00 Uhr konnten Polizisten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt eine Frau wahrnehmen, die mit einer Spraydose das Eingangstor eines öffentlichen Gebäudes in der Herrengasse bemalte. Als die 26-Jährige die Polizisten sah, wollte sie die Flucht ergreifen, konnte aber von einem Beamten gestoppt werden. Die Frau wehrte sich heftig gegen die Amtshandlung und versuchte einen Polizisten zu attackieren. Sie konnte festgenommen und die Spraydose konnte sichergestellt werden.

Presseaussendung
vom 23.08.2017, 11:56 Uhr

Quelle: www.polizei.gv.at


STOCKERAU. Unbekannte Täter besprühten in der Nacht von 17. bis 18. August 2017 mit Lack Hausfassaden, Brückenportale, Verkehrszeichen, Verteilerkästen, Generatorhäuser, Haltestellen, Unterführungen und Zaunsteher in Stockerau. Die unbekannten Sprayer begingen insgesamt 16 Sachbeschädigungen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

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VILLACH (kofi). Der Schriftzug ist gleichermaßen hässlich wie omnipräsent: STROH (oder SCOTT, so ganz klar ist das nicht in jeden Fall zu lesen) steht auf immer mehr Hausmauern und anderen Flächen in Villach zu lesen. Ein Graffiti-Sprayer treibt sein Unwesen in der Stadt.

Polizei ermittelt

Meist ist der “Tag” (sprich: täg), wie so ein Pseudonym eines Sprayers genannt wird, in roter Farbe hingesprüht. Von kleineren Tags im Bereich der Draulände bis zu quadratmetergroßen Schmierereien auf einem Neubau in der Italienerstraße reicht das Sündenregister des Unbekannten mittlerweile. Bei der Exekutive hat man auf die Verschandelungen bereits reagiert. “Wir haben eine eigene Ermittlungsgruppe im Einsatz”, sagt Polizeichef Erich Londer. Die Beamtinnen sammeln Beweisfotos, gehen Hinweisen nach und versuchen, das Netz um den Sprayer enger zu ziehen.

Staatsanwaltschaft

“Stroh/Scott” ist nicht der einzige Sprayer, den die Exekutive im Visier hat. “Ein zweiter signiert mit dem Schriftzug Olta, auch da ist die Liste der dokumentierten Vergehen lange”, sagt Londer. Lustig sind die Sprühattacken in rechtlicher Hinsicht keinesfalls. “Wir melden das als Sachbeschädigung an die Staatsanwaltschaft weiter”, erklärt Londer.

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